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Friedrich Schleiermacher (1768–1834)

„Die Praxis als das Erfahrungsmäßige ist immer eher, und die Theorie folgt erst, wenn man einsieht, dass das eine gut, das andere schlecht geraten sei.“ (I/309)
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Zusammenfassung

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher als Klassiker der Sozialpädagogik? Wer in Nachschlagewerken nach ihm sucht, erfährt zwar, dass er zu den bedeutendsten Theologen des 19. Jahrhunderts zählt, der dem Protestantismus eine neue Gestalt, vor allem einen neuen Inhalt gegeben hat. Er gilt als der Kirchenvater des 19. Jahrhunderts, dem es gelang, gelebtes Christentum und wissenschaftliche Theologie in Verbindung zu bringen sowie zu zeigen, dass Religion eine spezifische Sphäre menschlicher Existenz jenseits von Metaphysik und Moral bildet, die der Anschauung und dem Gefühl zugänglich ist; ironischerweise begriff man lange Zeit selbst die Modernität dieses Ansatzes nicht und wollte Schleiermacher daher als nur noch historisch bedeutsam würdigen. Inzwischen hat sich das Bild geändert, auch international wird er eben intensiv wieder entdeckt, freilich vorrangig als Theologe. Ebenfalls wird er genannt als einer der wichtigen Philosophen des 19.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der SozialpädagogikFriedrich-Schiller-Universität Jena.Jena

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