Advertisement

Forschungsfeld: Medienpädagogik

Chapter
  • 14k Downloads

Zusammenfassung

Das Konstrukt der elterlichen Mediation kindlicher Fernsehnutzung beschreibt, wie Eltern mit der Fernsehnutzung ihrer Kinder umgehen. Das Konstrukt lässt sich in drei Subdimensionen zerlegen, die verschiedene Verhaltensweisen beschreiben: aktive Mediation, restriktive Mediation und Co-Viewing. Aktive Mediation liegt dann vor, wenn Eltern ihren Kindern die Fernsehinhalte erklären und ihnen gegenüber bewerten. Dies kann sowohl während der Fernsehnutzung des Kindes als auch im Anschluss daran erfolgen. Restriktive Mediation umfasst die Fernsehnutzung der Kinder einschränkende Verhaltensweisen (wie etwa das Aufstellen von Regeln für Nutzungszeiten oder die Inhalte, die das Kind sehen darf). Co-Viewing beschreibt diejenigen Verhaltensweisen der Eltern, bei denen diese die Fernsehnutzung ihrer Kinder passiv begleiten, also etwa das gemeinsame Sehen einer Sendung. Im Gegensatz zur aktiven Mediation liegt dabei keine Intention der Eltern vor, ihren Kindern Erklärungen zu den Inhalten zu geben, wenngleich es beim Co-Viewing zur Diskussion der Fernsehinhalte kommen kann. Diese Verhaltensweise entspricht daher eher einem unreflektierten und unbefangenen Umgang mit der Fernsehnutzung des Kindes.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations