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Der Einfluss von Kontextvariablen

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Zusammenfassung

In Kapitel 2.1. wurde der geringere Schulerfolg der Gruppe der Mehrsprachigen dargestellt. Im Kapitel 2.2.5 konnte anschliessend aufgezeigt werden, dass dessen Ursache im bestehenden Bildungssystem hauptsächlich an den geringeren schulsprachlichen Kompetenzen festzumachen ist. Es ist jedoch unerlässlich, Ursachen zu erörtern, die für die geringeren schulsprachlichen Kompetenzen der mehrsprachigen SchülerInnen verantwortlich sind und Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die den Schulerfolg der mehrsprachigen SchülerInnen mit Migrationshintergrund verbessern. Bei der Suche nach Ursachen und entsprechenden Massnahmen kann davon ausgegangen werden, dass sie auf unterschiedlichen Ebenen oder in verschiedenen Kontexten zu finden sind. In Kapitel 3.1 wird deshalb ein Modell entwickelt, das die Kontexte, die in der vorliegenden Arbeit behandelt werden, und ihre Wirkungen und Zusammenhänge darstellt. Die darauf folgenden Kapitel behandeln systematisch theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse zu den Wirkungen verschiedener Variablen und Massnahmen in den im Modell eingeführten, folgenden sieben Kontexten:
  1. 1.

    Distale Kontextvariablen, wie sozioökonomischer Status, Einreisealter usf. (Kapitel 3.2);

     
  2. 2.

    Schulisch-unterrichtlicherKontext (Kapitel 3.3);

     
  3. 3.

    Schulisch-institutionellerKontext (Kapitel 3.4);

     
  4. 4.

    Kontext pädagogische Diagnostik, Selektion und Übergänge (Kapitel 3.5);

     
  5. 5.

    Kontext Elterzusammenarbeit und Einbezug der Eltern in die Schule (Kapitel 3.6);

     
  6. 6.

    Kontext Nutzung von Netwerken und Einbezug von Organisationen und Bevölkerungsgruppen sowie Zusammenarbeit der Lehrpersonen und Vernetzung der Schulen (Kapitel 3.7);

     
  7. 7.

    Kontext Bildungspolitik (Kapitel 3.8).

     

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012

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