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Fazit

  • Jens Bergmann
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Zusammenfassung

Zentrales Forschungsziel dieser Untersuchung war die Beantwortung der Frage nach Existenz, Gestalt und relativer Ausprägung einer „Eigenlogik“ des häuslichen Privatbereichs vor dem Hintergrund von Ökonomisierung. Begründet wurde diese Frage unter anderem mit Forschungslücken, die im Kontext von Beobachtungen aus Arbeits- und Industriesoziologie sowie im Zusammenhang mit zeitdiagnostischen Thesen zum gesellschaftlichen Wandel auffallen. Zum einen finden in diesen Diskussionszusammenhängen, so die Einschätzung, Forschungsgegenstände wie Arbeit außerhalb des betrieblich-marktförmigen Rahmens, mithin „Arbeit jenseits der formellen Erwerbsarbeit“ (Geissler 2008) oder allgemeiner auch der private, „außerbetriebliche Lebenszusammenhang“ (Jürgens 2006) kaum Erwähnung, wenn der soziokulturelle Wandel von Arbeit und Beruf im Ganzen thematisiert wird. Andererseits fehlen in Beschreibungen des gesellschaftlichen Wandels Präzisierungen, mit deren Hilfe der zusammenfassende Oberbegriff der Ökonomisierung auf den Bereich des Privaten oder den Privathaushalt bezogen werden könnte. Es bleibt in zeitdiagnostischen sozialwissenschaftlichen Analysen (theoretisch und empirisch) relativ unbestimmt, inwieweit Unterscheidungen zwischen Arbeit und Leben oder zwischen Markt und Privathaushalt von gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozessen affiziert werden oder inwieweit Imperative ökonomischer Rationalität an Einfluss auch im Privaten gewinnen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Jens Bergmann

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