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Einleitung

  • Jens Bergmann
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Zusammenfassung

Die folgende Untersuchung versteht sich als theoretisch und empirisch explorativ angelegter Versuch der Frage nachzugehen, ob und inwieweit sich die in der Soziologie in letzter Zeit als Ökonomisierung bezeichneten gesellschaftlichen Veränderungen auf den privaten, häuslichen Bereich auswirken. Eine solche Fragestellung liegt nahe, weil sich einerseits – etwa seit Anfang der 1990er Jahre – in sozialwissenschaftlichen Texten Beobachtungen von Verschiebungen im Verhältnis des ökonomischen zu anderen gesellschaftlichen Teilsystemen häufen (Krönig 2007: 12). Andererseits erfährt auch der Privatbereich zunehmend Aufmerksamkeit, insofern in verschiedenen interdisziplinären Diskussionszusammenhängen davon die Rede ist, dass sich „Privatheit“ grundlegend im Wandel befände (Jurczyk/Oechsle 2008). Diese beiden Themenbereiche sind bisher jedoch kaum explizit aufeinander bezogen worden. So sehr die Rede von der ‚Ökonomisierung der Gesellschaft‘ zum Dauerthema geworden ist, so wenig befassen sich diesbezügliche Untersuchungen mit Forschungsgegenständen, die dem Privatbereich zuzurechnen sind. Umgekehrt berufen sich Texte, die Veränderungsprozesse im Privaten analysieren, kaum auf den Begriff der Ökonomisierung oder sie berühren Entwicklungen des ökonomischen Systems nur am Rande.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Jens Bergmann

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