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Auswahl: Festlegung einer Alternative

  • Rüdiger Lautmann
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Zusammenfassung

In unserem Phasenmodell des Entscheidungsprozesses kommt nach den Phasen der Problemstellung, der Sammlung von Alternativen und Fakten sowie der Bewertung der Alternativen anhand von Normen als nächste Phase die Festlegung einer Alternative, die als gültige Problemlösung ausgewählt wird. Hieran zeigt sich wieder, daß das Phasenmodell kein chronologisch exaktes Abbild der tatsächlichen Vorgänge sein will; denn selbstverständlich sind bereits in den früheren Phasen verschiedene Auswahlen und Festlegungen getroffen worden, etwa eine Auswahl der Alternativen, die man dann weiterentwickelte (ein Vorgang von Ermessen), oder die Auswahl unter den denkbaren Fakteninformationen, denen man nachging (Abstraktion). Doch irgendwann kommt der Punkt des Beschlusses, mit dem der individuelle Entscheider oder das Kollegium sich auf eine Lösung festlegt. Manchmal findet dazu eine Abstimmung statt; ein andermal wird der Konsens einfach ausgesprochen, oder es entsteht das deutliche Bewußtsein, so wolle man es nun machen. Da sich bei den Entscheidern, seien es Richter oder andere, einige Strategien für diesen Festlegungsakt ausmachen lassen, lohnt es sich, diese Phase analytisch einzuführen und die Realität auf sie hin zu befragen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Rüdiger Lautmann

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