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Fakten II: Abstraktion

  • Rüdiger Lautmann
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Zusammenfassung

Im vorigen Kapitel sahen wir einige der Strategien, mit denen Richter Fakten in den Entscheidungsvorgang hineinziehen: nun wollen wir betrachten, wie sie Fakten aus der Urteilsfindung ausschließen. Richter werden ja dazu erzogen, die Realität selektiv zu perzipieren und einen Sachverhalt aufgrund sehr weniger Daten zu beurteilen (K.-D. Opp/R. Peuckert 1971, S. 35-37; J. Wolff 1970, S. 54f.). Die Selektivität des Entscheiders bei der Faktenfindung hatten wir im theoretischen Bezugsrahmen als Abstraktion bezeichnet (oben 1.4). Als Abstraktion gilt eine Transformation, mit der man Details reduziert; man filtert die Details aus, die für Zwecke der Entscheidung nicht benötigt werden (vgl. W. Reitman 1965, S. 160; ferner P. L. Berger 1969, S. 38). Einige Beispiele sollen das illustrieren.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Rüdiger Lautmann

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