Advertisement

Konsequenzen für Publikumskonzeptionen

  • Katja Friedrich
Chapter
  • 1.2k Downloads

Zusammenfassung

Publikumskonzeptionen prägen als kommunikationswissenschaftliche Grundkategorie, mit welcher Brille Forschende den medial vermittelten politischen Kommunikationsprozess betrachten, wie sie das Wirkpotenzial politischer Medieninhalte einschätzen und mit welchen normativen Leistungsanforderungen sie an mediale Politikvermittlung herantreten. Die Widersprüche zwischen empirischer Evidenz und Demokratietheorie haben eine rege Fachdebatte über die Angemessenheit der Publikumskonzeptionen politischer Wirkungsforschung und den ihnen zugrunde liegenden Handlungsmodellen angeregt. Die Debattenbeiträge betrachten die Empfänger politischer Medieninhalte in zwei Rollen – als Staatsbürger und Medienkonsumenten. Die erste Rolle sieht den Menschen als politisch handelnden Bürger im demokratischen Willensbildungsprozess, die zweite Rollenbeschreibung bezieht sich auf den Umgang der Rezipienten bzw. des Publikums mit Medieninhalten. Diese Unterteilung gibt die Struktur des folgenden Kapitels vor, in dem es darum geht, die konzeptionellen Konsequenzen des empirischen Erkenntnisfortschritts für die Modellvorstellungen von Bürgern, Rezipienten und Publikum aufzuarbeiten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Katja Friedrich

There are no affiliations available

Personalised recommendations