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Implizites Wissen im Wissensmanagement: Instrumente und Methoden

  • Olaf Katenkamp
Chapter

Zusammenfassung

Für das implizite Wissen müssen auf Grund seiner Besonderheiten, die bereits in Kapitel 2 ausgeführt wurden, im Wissensmanagement als auch in der Erforschung der Aneignung von Wissen - sei es als Kompetenz, Expertise oder im impliziten Lernen (vgl. Perrig 1996) - besondere Verfahren und Methoden eingesetzt werden. Im Wissens mana gement wird erst die Kombination mit anderen Methoden und eine intelli gente Anordnung der Wissensstrukturen im Verhältnis zu den Wissensarten und deren Anwendung zum Erfolg führen. Nach der Überbetonung der expliziten Methoden (z.B. Datenbanken, kognitive Strukturen, deklaratives Wissen, Kodifizierung, vgl. Huys mann 2004) zeichnet sich ein verstärktes Interesse am impliziten Wissen ab. Allerdings sind viele Verfahren und Instrumente eher unerforscht: „The management of tacit knowledge is relatively unexplored,“ so Leonard/Sensiper (1998:112). Eine große Streit frage ist dabei, ob das implizite Wissen erfasst, übersetzt und konvertiert werden kann (so Nonaka/Takeuchi 1997), oder ob es unaussprechbar bleibt und sich nur in Hand lungen, in Aktionen und Routinen manifestiert. In diesem Fall wäre das implizite Wissen „unsagbar“ bzw. nicht genau zu spezifieren oder zu formalisieren. Es zeigt sich im Verhalten, ist aber nicht in unserem Bewusstsein fokal verankert.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Olaf Katenkamp

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