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Postdocphase: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie

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Zusammenfassung

Die allem Anschein nach mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie äußert sich besonders eindrücklich in den geringen Fertilitätsquoten von Führungskräften und wird in der einschlägigen Forschungsliteratur als eine der zentralen Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in gesellschaftlichen Führungspositionen aller Art immer wieder diskutiert (vgl. z.B. Eichhorst et al. 2007). Innerhalb des Wissenschaftssystems scheint dieser Zusammenhang insbesondere deswegen naheliegend, da die Karrierestufen der Promotion und der Habilitation, wo die höchsten Verlustquoten von Wissenschaftlerinnen zu verzeichnen sind, biografisch mit der Phase der Familiengründung zusammenfallen. Gleichzeitig implizieren Praktiken, Denkstile und Leitbilder des Wissenschaftssystems die Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Familie. Trotzdem ist die Frage nach den tatsächlichen Möglichkeiten und Grenzen, beide Lebenssphären miteinander zu vereinbaren, weitgehend ungeklärt und selbst statistisch sind Elternschaft und Kinderlosigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bisher nur unzureichend erfasst (Schmitt/Winkelmann 2005).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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