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Zusammenfassung

Malaysia ist der Modellfall einer „pluralen Gesellschaft“ (Furnivall 1944), in der sich mehrere ethnische Gruppen voneinander segregiert haben. Malaysia gehört zugleich zu den asiatischen „Tigerstaaten“ und kann seit der Unabhängigkeit im Jahr 1957– trotz des Rückschlages während der Asienkrise 1997/98– eine beeindruckende wirtschaftliche und soziale Entwicklung vorweisen. Dieser Wandel ist nicht nur mit einer erstaunlichen, überwiegend konservativen Islamisierung, sondern auch mit deutlichen Demokratisierungstendenzen verbunden. Eine Reihe von Indikatoren spricht dafür, dass sich Malaysia mittelfristig von einem elektoral-autoritären in ein elektoral-demokratisches System verwandeln könnte.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012

Authors and Affiliations

  • Andreas Ufen

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