Advertisement

Strategien der Begriffsbildung

Chapter
  • 9.9k Downloads
Part of the Basiswissen Psychologie book series (BASPSY)

Zusammenfassung

Als Wissenschaft, deren Gegenstand weder auf unmittelbares Erleben noch auf direkt beobachtbares Verhalten reduziert werden kann und der auch hirnphysiologisch unzureichend erfasst würde, ist die Psychologie auf eine Begrifflichkeit angewiesen, die auf einer theoretischen Ebene liegt. Das hat das vorangehende Kapitel deutlich gezeigt. Für die Herleitung dieser Begrifflichkeit spielen Modelle, insbesondere das Modell der Maschine, eine wichtige Rolle (vgl. Kapitel 6.1). Doch weshalb soll sich eine Maschine zur Modellierung des Psychischen überhaupt eignen ? Im Alltag gehen wir nicht davon aus, dass Menschen wie Maschinen sind; vielmehr betrachtet die Alltagspsychologie den Menschen als Person (vgl. Kapitel 1.1). Weshalb soll es dann in der wissenschaftlichen Psychologie anders sein?

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Weiterführende Literatur

  1. Bischof, N. (1992). Ordnung und Organisation als heuristische Prinzipien reduktiven Denkens. In H. Meier (Hrsg.), Die Herausforderung der Evolutionsbiologie (3. Aufl.; S. 79 – 127. München: Piper.Google Scholar
  2. Erb, E. (1997). Gegenstands- und Problemkonstituierung: Subjekt-Modelle (in) der Psychologie. In N. Groeben (Hrsg.), Zur Programmatik einer sozialwissenschaftlichen Psychologie, Bd. I/1 (S. 139 – 239). Münster: Aschendorff.Google Scholar
  3. Jüttemann, G. (Hrsg.) (2004). Psychologie als Humanwissenschaft. Ein Handbuch. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.Google Scholar
  4. Smedslund, J. (1991). The Pseudoempirical in Psychology and the Case for Psychologic. Psychological Inquiry, 2, 325 – 338. Mit anschließenden kritischen Kommentaren und einer Replik des Autors.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BernBernSchweiz

Personalised recommendations