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Postempiristische Wissenschaftstheorie

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Part of the Basiswissen Psychologie book series (BASPSY)

Zusammenfassung

Der Durchgang durch die beiden wissenschaftstheoretischen Positionen des Logischen Empirismus und des Kritischen Rationalismus hat uns an einen Punkt geführt, wo wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass in der Berührungszone von Wissenschaft und Wirklichkeit keine besonders klaren Verhältnisse herrschen. Wissen und Fakten scheinen nicht so sauber voneinander getrennt zu sein, dass sich mit einer Art Crashtest entscheiden ließe, was wahre und was falsche Aussagen sind. Anders kann es aber auch kaum sein, wenn sich die Korrespondenztheorie der Wahrheit als unhaltbar erweist (vgl. Kapitel 3.3.2). Zwar erwarten wir, dass eine Wissenschaft nicht nur den Ansprüchen auf klare Begriffe und stringente Aussagen genügt, sondern auch Theorien vorweisen kann, die empirisch gehaltvoll sind. Doch Kriterien, die verbindlich feststellen lassen, wann eine Theorie als geprüft gelten kann und wann nicht, scheint es nicht zu geben.

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Weiterführende Literatur

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BernBernSchweiz

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