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Kooperatives Steuerungshandeln – Generierung erhöhter (Selbst-)Reflexivität und Organisierung von Zustimmung

  • Diana Düring
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Zusammenfassung

Wie und durch wen Jugendhilfeleistungen hergestellt und organisiert werden sollen, ist diskursiv strittig. Üblicherweise werden drei Grundformen der Koordinierung und Organisierung kollektiver Handlungen (Bürokratie/Hierarchie, Markt und Netzwerke/Gemeinschaft) benannt. Im Rahmen der Neuen Steuerung werden beispielsweise insbesondere marktförmige Elemente von Steuerung ,priorisiert‘, während mit dem Reformdiskurs zur flexiblen und/oder integrierten und/oder sozialraumorientierten Jugendhilfe vor allem Formen der kooperativen Steuerung (bzw. Netzwerksteuerung) dem Steuerungsmodus Bürokratie/Hierarchie bzw. Markt/Wettbewerb als leistungsfähigere Alternative gegenübergestellt werden. In dem Zusammenhang scheinen gemeinsame, sozialräumlich orientierte Arbeitsformen des öffentlichen und verschiedener freier Träger der Hilfen zur Erziehung – hier Sozialraumteams genannt– von zentraler Bedeutung für die ,Umsetzung‘ eines veränderten Steuerungsverständnisses auf der praktischen Handlungsebene zu sein.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Diana Düring

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