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Ausgangspunkte und Kontextualisierungen

  • Diana Düring
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Zusammenfassung

Kaufmann beschreibt mit dem Begriff Wohlfahrtsstaat „die politische Verfassung von Gesellschaften des privatkapitalistisch gesteuerten Modernisierungstyps, die die Folgeprobleme ihrer Modernisierung auf der Individualebene mit Hilfe der Einräumung von sozialen Rechten und der Schaffung bzw. Förderung von Einrichtungen zur Gewährleistung dieser Rechte zu lösen versucht“ (Kaufmann 2005a: 190). Damit benennt er sowohl die Zielrichtung als auch die entsprechenden staatlichen Instrumente. Mit der Einräumung sozialer Rechte – als Ergänzung der älteren Freiheitsrechte – übernimmt der Staat Verantwortung für seine (Staats)Bürger und Bürgerinnen. Die Formation demokratisch legitimierter und kapitalistisch fundierter Wohlfahrtsstaaten ist im Anschluss an Lessenich Produkt der modernen, funktional differenzierten Gesellschaftsordnung und zugleich Voraussetzung ihrer Entwicklung

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Diana Düring

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