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Qualität, insbesondere Schul- und Unterrichtsqualität

  • Ueli Halbheer
  • André Kunz

Zusammenfassung

„Es scheint ein weltweiter Trend zu sein, dass sich die Gesellschaften um die Verbesserung der Qualität ihrer Bildungssysteme sorgen“ (Mortimore 1997: 171). Die Qualität von Bildungssystemen gerät dort in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung, wo bestimmte Qualifikationen erwartet werden, um zum einen an gesellschaftliche Entwicklungen anschlussfähig bleiben zu können und zum andern mit den dabei sich ergebenden Herausforderungen produktiv umgehen zu können. Stichworte hierfür sind eine zunehmende Globalisierung, knapper werdende Ressourcen und damit einhergehende Verteilkämpfe, eine sich rasant entwickelnde Technologisierung und Automatisierung, welche mit einer Verlagerung von Arbeitsfunktionen in den Dienstleistungssektor einhergeht oder auch die Notwendigkeit, lebenslänglich zu lernen respektive generelle Lernkompetenzen zu entwickeln. Entsprechend beziehen sich die Fragestellungen von PISA (Programme for International Student Assessment) auf Kompetenzen, welche Lernende aufweisen müssen, um für die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt vorbereitet zu sein (OECD, 2006). Damit geraten Bildungssysteme hinsichtlich ihrer früher genannten Qualifikations-, Allokations-, Selektions- und Sozialisationsfunktion in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit und vermehrt auch in die Kritik (Böttcher 2002). Im Zuge des mäßigen Abschneidens deutscher Schülerinnen und Schüler bei PISA 2000 wurde etwa die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems angezweifelt.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Ueli Halbheer
  • André Kunz

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