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Kritik

  • Jochen Dehling
  • Klaus Schubert

Zusammenfassung

Ökonomische Theorien der Politik wurden auf eine Vielzahl von politischen Phänomenen angewandt und haben bemerkenswerte, innovative Einsichten zu Tage befördert. Den public-choice-Forschern Kenneth Arrow (1972), James Buchanan (1986) und Amartya Sen (1998) wurden Nobelpreise zuerkannt. Aus den hier dargestellten Theorien – und weiterer, die hier nicht angesprochen werden konnten – ist eine politisch-ökonomische Forschungsfamilie entstanden, deren Ergebnisse beständig wertvolle Erkenntnisse und Einsichten über politische Strukturen, Prozesse und Inhalte liefern. Manchen – wohlgemerkt nicht allen – ihrer Vertreter scheint die rational-choice-Theorie gar die einzige Theorie zu sein, die das Potenzial hat, die gerade auch in der Außendarstellung oftmals als hinderlich empfundene Multiparadigmatik der Sozialwissenschaften zu durchbrechen. Die Theorie eigne sich – so äußern immer wieder Vertreter des rational choice – als einendes Paradigma, unter dessen Schirm sich die jeweiligen sozialwissenschaftlichen Einzeldisziplinen und Forschungsrichtungen methodisch versammeln könnten. Der alte Traum von der ‚Einheit der Sozialwissenschaften‘ klingt hier durch.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Jochen Dehling
  • Klaus Schubert

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