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Funktion von Marketing: Mobilisierung von Kunden

Marketinganalyse mittels Bewegungsforschung
  • Kai-Uwe Hellmann

Zusammenfassung

Seit 1950, so Robert L. King (1965: 71), kann davon gesprochen werden, daß die „managerial orientation in twentieth century American business” - im Laufe eines lange währenden Paradigmenstreits - vom „marketing concept” bestimmt wird. Schaue man sich entsprechende Veröffentlichungen an, drehte sich von der Jahrhundertwende bis 1930 alles um Fragen des Hersteilens, danach des Verkaufens, wobei auf eventuelle Kundenbedürfnisse kaum Rücksicht genommen wurde - eine Haltung, die übrigens noch lange fortwirkte.5 „A practical end result of this [attitude] is likely to be lack of customer analysis in the product-planning department and a ‘marketing’ department orientated toward aggressive selling of factory output with little attention to satisfying customer wants in a creative way.” (Field et al. 1966: 13) Im Jahre 1950 verlagerte sich die Aufmerksamkeit plötzlich, anfangs nur leicht, dann immer deutlicher, in Richtung „Marketing”, ein Begriff, um dessen genaue Bedeutung noch viele Jahre gerungen wurde. Erst im Laufe der 1960er Jahre ergab sich eine allmähliche Konsolidierung dieses neuen Forschungs- und Praxisfeldes, nachdem man sich über den „Marketing Mix” als feldweites Paradigma mehrheitlich verständigt hatte (McCarthy 1960; Borden 1965; Linnert 1976; Nieschlag et al. 1985: 23f.; Grönroos 1997; Meffert 1998). In den 1970er Jahren setzte dann der weltweite Siegeszug dieses Paradigmas ein.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Kai-Uwe Hellmann

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