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Konsum als Medium feiner Unterschiede

Ein Beitrag zur Soziologie sozialer Ungleichheit
  • Kai-Uwe Hellmann

Zusammenfassung

Ein Großteil der internationalen Konsumforschung geht davon aus, daß Konsum universale Geltung genießt. Oder wie Steven Miles (1998: 1) es formuliert hat: „Consumerism is ubiquitous and ephemeral. It is arguably the religion of the late twentieth century. It apparently pervades our everyday lives and structures our everyday experiences and yet it is perpetually altering its form and reasserting its influence in new guises.” Nicht nur, daß man nicht nicht konsumieren kann, weil alles, was man tut, daraufhin beobachtet werden kann, wird dem Konsum inzwischen immer häufiger eine gesellschaftsweite Verbreitung und Bedeutung bescheinigt (Featherstone 1991; Bolz/Bosshart 1995; Lury 1996; Slater 1997; Miles 1998; Bauman 1998, 2007; Zukin/Maguire 2004; Schor 2006; Prisching 2006; Misik 2007; Wirsching 2009; Schräge 2009).244 So heißt es bei Don Slater (1997: 9): „However, consumer culture is inextricably bound up with modernity as a whole’’ Und Norbert Bolz und David Bosshart (1995): 230) schreiben sogar: „Konsum ist die fundamentale und erste Realität unserer Gesellschaft’’

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Kai-Uwe Hellmann

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