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Public Relations unter professionalisierungstheoretischer Perspektive

  • Ulrike Röttger

Zusammenfassung

Die Professionalisierung der Public Relations zählt in Deutschland zu den zentralen Themen der berufspolitischen Agenda. Kennzeichnend für die Professionalisierungs-bestrebungen der PR ist das verstärkte Bemühen von PR-Wissenschaftlern, Berufsinhabern und insbesondere der Berufsverbände um ein konsensualisiertes Selbstverständnis und Berufsbild, um eine Verwissenschaftlichung des Berufswissens und die Erarbeitung eines Curriculums für die PR-Ausbildung. Professionalisierungsstrategien zielen nicht nur auf die Sicherstellung eines spezifischen PR-Fachwissens, sondern zugleich auf eine öffentliche Anerkennung von Kompetenzen und gesellschaftlichen Funktionen. Denn Fachwissen und Expertise stellen nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die Professionalisierung von Berufen dar (Daheim 1992: 26). Ohne institutionalisierte öffentliche Anerkennung der Expertenschaft bleiben die typischerweise für Professionen geltenden Statusmerkmale verwehrt.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

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  • Ulrike Röttger

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