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Informationszugang und Entscheidungskompetenzen der PR im organisationalen Kontext

  • Ulrike Röttger

Zusammenfassung

Zahlreiche Faktoren beeinflussen und bestimmen die Handlungsspielräume der Öffentlichkeitsarbeit: Hierzu zählen unter anderem die Professionalität der PR-Funktionsträger, formalstrukturelle Aspekte der Organisation, die hierarchische Einbindung der PR (vgl. Abschnitt II.2) und Fragen der personellen und finanziellen Ressourcen der PR-Funktionseinheit (vgl. Abschnitt II.4). Da die Formalstruktur aber lediglich den festgeschriebenen, kodifizierten und sichtbaren Teil von Struktur darstellt, liefert sie nur begrenzt Informationen über die tatsächlichen Rechte, Aufgaben und zugeschriebenen Kompetenzen der PR. Neben der formal festgelegten Kompetenzverteilung und Positionierung der PR in der Organisationshierarchie muss sich der Blick daher auf die tatsächlichen, in der Organisationspraxis existenten Handlungsbedingungen der Öffentlichkeitsarbeit richten. Exemplarisch werden diese Handlungsbedingungen anhand von drei unterschiedlichen Aspekten nachvollzogen: Zunächst steht der Zugang der Öffentlichkeitsarbeit zu organisationsinternen Informationen (siehe auch Baerns/ Höffken 1991) und die Frage, ob sie im Hinblick auf organisationsexterne Kontakte und Anfragen über ein Informationsmonopol verfügt, im Mittelpunkt der Analyse. Ergänzt wird sie um die Bewertung des organisationsinternen Einflusses der Öffentlichkeitsarbeit.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

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  • Ulrike Röttger

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