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Frühmodernes Unternehmen des 16. und 17. Jahrhunderts

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Zusammenfassung

Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts kommt es zu einer Umstellung der primären Differenzierungsform der Gesellschaft. Die moderne Gesellschaft lässt sich nicht mehr als Rangordnung repräsentieren, das heißt nicht mehr als eine Gesellschaft, deren Teilsysteme sich primär unter dem Gesichtspunkt einer Rangdifferenz im Verhältnis zu anderen Teilsystemen ausdifferenzieren. Vielmehr lässt sich diese Gesellschaft mit Niklas Luhmann nur noch als eine funktional differenzierte Gesellschaft beschreiben, die darauf verzichtet, ihren Teilsystemen ein gemeinsames Differenzschema vorzugeben. Der Leitgesichtspunkt der Ausdifferenzierung in der modernen Gesellschaft liegt nunmehr ausschließlich in der Funktion, die das jeweilige Teilsystem für das Gesellschaftssystem erfüllt. „Die Funktion liegt im Bezug auf ein Problem der Gesellschaft, nicht im Selbstbezug oder in der Selbsterhaltung des Funktionssystems. Sie wird, obwohl sie zur Ausdifferenzierung einer besonderen System/Umwelt- Beziehung in der Gesellschaft führt, nur im Funktionssystem und nicht in dessen Umwelt erfüllt.“

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

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