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Zentrale öffentliche Räume als Medium der Aufmerksamkeitsökonomie

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Zusammenfassung

Welche Rolle spielt schließlich, so die Fragestellung dieses letzten Kapitels, das Beispiel des Handelns gestaltwirksamer Koalitionen in Berlin im Übergang von der fordistisch zur postfordistisch geprägten Stadtentwicklung? – Eine Charakterisierung des Handelns gestaltwirksamer Koalitionen – so wurde veranschaulicht – eröffnet viele mögliche Interpretationsfenster der Prozesse auf der Mikroebene, die auf die Bedeutung gestaltwirksamer Koalitionen bei der Produktion zentraler öffentlicher Räume verweisen: Über das Benennen von neuen Impulsen und Instrumenten der heterarchisch organisierten räumlichen Steuerung von Stadtentwicklung hinaus wurden zahlreiche Blickwinkel auf multidimensionale Raumlogiken, nuanciertes standortpolitisches Verhalten, die Bedeutung von gestalterischen, technischen und kommunikationsstrategischen Innovationen sowie schließlich auch auf die horizontale Dynamik innerhalb der Koalitionen eröffnet. Früh wurde dargelegt, warum eine genauere Bestimmung der Merkmale des institutionellen Arrangements bei vorrangig induktivem Forschungsprozedere erst nach Darstellung des empirischen Materials stattfinden kann (Kap. 1). Schließlich ist die Autorin nicht angetreten, Theorie zu testen, sondern Erkenntnisse aus der empirischen Stadtforschung – speziell an der Schnittstelle zwischen Public Space-Forschung und Urban Governance-Forschung in Kombination mit dem Ansatz der Stadtproduktion – zu Hilfe zu nehmen, um gegenwärtige Stadtentwicklungstenzenden hinsichtlich öffentlicher Räume theoretische genauer fassen und Anknüpfungspunkte für weitere Forschungen aufzuzeigen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

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