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Schluss: Europäische Öffentlichkeit – Öffentlichkeit ohne Publikum?

  • Swantje Lingenberg

Zusammenfassung

Die Frage ‚Europäische Öffentlichkeit – Öffentlichkeit ohne Publikum?‘ ist eigentlich – so dürfte im Argumentationsverlauf dieser Arbeit deutlich geworden sein – eine rhetorische Frage. Als sozial beziehungsweise kommunikativ konstruierter Interaktionsraum kann europäische Öffentlichkeit gar nicht ohne Publikum sein. Denn sie wird erst durch die kommunikativen Praktiken und Interaktionen der Menschen – freilich zumeist auf der Basis rezipierter Medieninhalte – hervorgebracht und tradiert. Vor dem Hintergrund dieser Annahme, dass es eben nicht nur die Generierung und massenmediale Vermittlung europapolitischer Inhalte, sondern schlussendlich die kommunikativen Anschlusshandlungen der Menschen sind, die europäische Öffentlichkeit herstellen, bestand das Hauptanliegen der Arbeit darin, die Publikumsebene und seine Bedeutung für die Konstituierung europäischer Öffentlichkeit einmal genauer zu beleuchten, sprich theoretisch zu fassen und empirisch zu untersuchen. Der Weg zur Erreichung dieses zweischneidigen, einerseits theoretisch und andererseits empirisch orientierten Forschungsziels soll hier noch einmal nachgezeichnet werden, und darüber hinaus sollen sowohl die Brauchbarkeit, die Aussagekraft als auch einige normative Aspekte des entwickelten pragmatischen Ansatzes europäischer Öffentlichkeit weitergehend reflektiert und mit Blick auf etwaige Forschungsperspektiven kontextualisiert werden.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2010

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  • Swantje Lingenberg

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