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Europäische Öffentlichkeit

  • Swantje Lingenberg

Zusammenfassung

Seit Anfang der 1990er Jahre beschäftigen sich Wissenschafter von politik-, sozial- und rechtswissenschaftlicher Warte aus mit der Frage nach einer europäischen Öffentlichkeit. Sofern territoriale Bezugspunkte wie der Nationalstaat, aber auch kulturelle, sprachliche und mediensystemische Entitäten, auf die gängige Konzepte von Öffentlichkeit, Demokratie und Gesellschaft rekurrieren, offenbar nicht mehr ausreichen, um die emergenten Sphären transnationaler Kommunikation in Europa adäquat theoretisch fassen und erklären zu können (vgl. Baerns/Raupp 2000: 40; Volkmer 2002: 825), scheint hier eine Revision gängiger Öffentlichkeitsvorstellungen vonnöten. Ehe der konzeptionelle Blick jedoch auf Europa beziehungsweise existierende Erklärungsansätze europäischer Öffentlichkeit gerichtet wird (Kapitel 3.3), gilt es zunächst, den Sinn und die Notwendigkeit einer europäischen Öffentlichkeit beziehungsweise einer entsprechenden Theorie (Kapitel 3.1) ebenso wie einige relevante Strukturmerkmale des europäischen öffentlichen Kommunikationsraums – nämlich die Vielfalt der Sprachen, Medien und Kulturen, die Frage einer europäischen Identität sowie die einer europäischen Demokratie und Zivilgesellschaft – zu beleuchten und zu diskutieren.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2010

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  • Swantje Lingenberg

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