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Soziale Ungleichheit

  • Heinz Abels
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Zusammenfassung

Im Jahre 1754 legte der französisch-schweizerische Philosoph Jean Jacques Rousseau eine Antwort auf die Preisfrage der Akademie von Dijon „Welches ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen?“ vor. Er beginnt mit einer Unterscheidung: „Ich nehme zwei Arten von Ungleichheit unter den Menschen an. Eine nenne ich die natürliche oder physische Ungleichheit, weil sie von der Natur eingeführt worden ist. Sie besteht in der Verschiedenheit des Alters, der Gesundheit, der körperlichen Stärke und der Geistes- oder Seelenkräfte. Die andere könnte man eine sittliche oder politische Ungleichheit nennen, weil sie von einer Art Übereinkunft abhängt und durch die Einwilligung aller Menschen eingeführt oder wenigstens gebilligt worden ist. Sie besteht in verschiedenen Freiheiten, welche einige zu anderer Nachteil genießen, nämlich reicher, angesehener, mächtiger zu sein als diese oder sich gar Gehorsam von ihnen leisten zu lassen.“ (Rousseau 1754, S. 191)

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Heinz Abels

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