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Methoden qualitativer Sozialraumanalysen als zentraler Baustein sozialräumlicher Konzeptentwicklung

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Zusammenfassung

Grundlage sozialräumlicher Konzeptentwicklung – wie Deinet einleitend beschreibt – ist eine qualitative Analyse der Lebenswelten bzw. der Aneignungsformen von Kindern und Jugendlichen in einem oder mehreren Sozialräumen, deren Interpretation und die Formulierung von Bedarfen für die Kinder- und Jugendarbeit. Auf dieser Grundlage werden dann konzeptionelle Differenzierungen, d.h. die spezifische Profilierung der Kinder- und Jugendarbeit bezogen auf die jeweiligen sozialräumlichen Zusammenhänge entwickelt. Erst das Wissen über Sichtweisen, Deutungen, Interpretationen von Kindern oder Jugendlichen im bedeutungsvollen Prozess der Aneignung von Räumen (vgl. Deinet 1992) erlaubt die entsprechende Abstimmung der inhaltlichen Ausrichtung auf die lebensweltlichen Bedürfnisse und die sozialräumlichen Möglichkeiten der Zielgruppen.

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