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Zur Theorie politischer Karrieren

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Auszug

Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen Spitzenpolitiker als ein Teil der politischen Elite in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Aussage zu Beginn des Abschnitts wirkt harmlos, enthält jedoch einige theoretische Prämissen, über die sich Wissenschaftler trefflich streiten können. Sie unterstellt, dass es Eliten in einer Gesellschaft gibt, dass die Elitenstruktur pluralistisch ist und es folglich eine Teilelite im Sektor Politik geben kann. Mit dem gewählten Begriff der Elite wird zudem angedeutet, dass andere theoretische Konzepte, wie jenes der politischen Klasse, der herrschenden Klasse oder der Oberschicht, keine Anwendung finden werden. Im Folgenden soll daher der Begriff der politischen Elite genauer als Rahmen dieser Arbeit eingeführt werden. Da Begriffe oft auch Forschungsparadigmen symbolisieren, empfiehlt es sich, neben der Definition von Eliten auch auf die Geschichte und den Stand der (politischen) Elitenforschung einzugehen.

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Literature

  1. 1.
    Neben den folgenden konzeptionellen Kritikpunkten wird in der Literatur auch bemängelt, dass der Klassenbegriff zu sehr marxistisch konnotiert sei (vgl.: Klingemann/ Stöss/ Weßels 1991: 28).Google Scholar
  2. 5.
    Kaack bezeichnet einen Wahlkreis dann als sicher, wenn der Vorsprung eines Kandidaten vor dem Nächstplatzierten mindestens 16 Prozentpunkte beträgt oder eine Partei dauerhaft einen Vorsprung von mindestens 8 Prozentpunkten aufweist (vgl. Kaack 1971: 575).Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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