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Studien und rhetorische Konstruktionen als Agenda Setting

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Auszug

Die Agenda der publizistisch attraktiven „Studien“ ist strukturell von wenigen Elementen geprägt: Ein Dauerthema ist die Befindlichkeit der Deutschen, über die ungezählte Bücher publiziert wurden, von Elisabeth Noelle-Neumanns „Verletzte Nation“ (Noelle-Neumann, Kroecher 1987) bis zur publizistisch zum ultimativen Psychogramm einer Nation emporgejubelten „Studie“ des Rheingold- Instituts, Stephan Grünewalds „Deutschland auf der Couch“ (Grünewald 2005). Die in den Medien immer wieder zitierte Mitteilung zum Buch lautete so: „Viele Menschen haben vor allem in ihrem Beruf das Gefühl in einem ewigen Hamsterrad zu stecken. Sie reiben sich bei hoher Drehzahl auf. Wenn sie zur Ruhe kommen, wissen sie oft gar nicht mehr, welchem Sinn sie überhaupt gefolgt sind. Stephan Grünewald beruft sich in seinem Ausführungen auf eine eigene, aktuelle Gesellschaftsstudie, die insgesamt 20.000 Deutsche nach ihren Wünschen, Hoffnungen und Ängsten befragt hat“, dies durch die „beinahe hundert freien Psychologen von Rheingold, die in den letzten vier Jahren über 20.000 Tiefeninterviews durchgeführt und analysiert haben. Ihre engagierte psychologische Arbeit bildet das empirische Fundament für alle Überlegungen des Buches.“

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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