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Strategischer Opportunismus als Geschäftsidee

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Auszug

Die Argumentation in diesem Buch beruht auf einem klaren Befund der neueren wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Organisationstheorie und der betriebswirtschaftlich inspirierten Personalwissenschaft: Um die sich abzeichnenden und die mit Sicherheit zusätzlich überraschend auftretenden Entwicklungen zu identifizieren, die die Zukunft prägen werden, gibt es nur den Weg über die Kommunikation möglichst unterschiedlicher Menschen, die aus dem Blickwinkel einer gut formulierten Frage ihre jeweiligen Erfahrungen, Kompetenzen, Weltsichten und Perspektiven einbringen. Was auf diese Weise erreicht werden kann, ist die Eröhung der Reaktionspotenziale zur Bewältigung von Überraschungen. Das ist viel: Denn Zukunft lässt sich nur dadurch bewältigen, dass die Akteure in Wirtschaft und Politik sich über die Komplexität der Entwicklungen bewusst sind und entsprechende komplexe Reaktionspotenziale aufbauen. Die Sozialwissenschaften, das heißt: Soziologie, soziologisch inspirierte Wirtschaftswissenschaft, Politik- und Angewandte Kulturwissenschaften und die Sozialpsychologie, akzeptieren, wo sie Zukunft versuchen zu fassen, das Gesetz der sich selbst verstärkenden Kontingenz: Aus vorhersehbaren demografischen, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Komponenten, die in die Berechnungen zukünftiger Entwicklungen einbezogen werden, entstehen unvorhersehbare Arrangements, die wir „Zukunft“ nennen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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