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Medienvielfalt im Lokaljournalismus Sichtweisen der Praxis

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Zusammenfassung

„Ich habe im Netz gerade eine interessante Geschichte über einen im Ausland gefassten Serienbetrüger entdeckt. Der stammt aus unserer Stadt und hat hier auch sein Unwesen getrieben“, outet sich die Praktikantin in der Lokalredaktion kurz vor Redaktionsschluss als Blog-Leserin. „Soll ich daraus noch was machen oder lehnt die Lokalredaktion Blogs als Quelle für Berichterstattung grundsätzlich ab?“ Ausgeloggt und ausgebloggt: Wer die Always-on-Generation erreichen will, kann nicht bei Redaktionsschluss offline gehen. Der Spätredakteur entscheidet, dass dieser Hinweis bei der Polizei nachrecherchiert werden muss, man deshalb die aktuelle Printausgabe nicht mehr erreichen werde, aber - wenn etwas dran ist an der Geschichte - noch eine Meldung für den Online-Auftritt der Zeitung geschrieben werden soll. Vermutlich sind die Auskunftsberechtigten bei der Polizei zu später Stunde nicht mehr zu erreichen: Dann wird zumindest eine kurze Meldung ins Internet gestellt, die ausführliche Berichterstattung folgt am kommenden Tag, sowohl für das Internet als auch für die Print-Ausgabe.

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Weiterführende Literatur

  1. Initiative Tageszeitung (Hrsg.): Redaktion 2007. Jahrbuch für Journalisten. Salzburg: Medienfachverlag Oberauer.Google Scholar
  2. Kolodzy, Janet: Convergence Journalism. Writing and Reporting across the News Media. Maryland: Rowman & Littlefield Publishers.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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