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Themen und Menschen im Lokaljournalismus Perspektiven der Forschung

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Zusammenfassung

In der Lokalkonferenz wird darüber diskutiert, welche Themen in die kommende Ausgabe aufgenommen werden sollen. Es ist gerade Karnevalszeit, das ist in Ihrem rheinischen Verbreitungsgebiet natürlich Gesprächsstoff. Was ist mit der Teilnahme des Bürgermeisters am Karnevalsumzug? Soll man die Kosten des Rosenmontags für die Region darstellen? Und die örtlichen Anonymen Alkoholiker haben eine Pressemittelung veröffentlicht, in der vor Rückfällen in den beschwingten Tagen gewarnt wird.

Im Verlauf der Diskussion wird Ihnen schnell klar, dass es sich nicht immer nur um den Nachrichtenwert der Themen dreht. Argumente wie „Darüber haben wir immer berichtet“, „So was interessiert unsere Leser doch nicht“, „Aber bitte nicht die schöne Stimmung in der Stadt kaputt machen“ oder „Na, der will mit Sicherheit ein Foto von sich!“ machen Ihnen klar, dass auch Erwartungen jenseits des Publikumsinteresses und soziale Netwerke eine wichtige Rolle bei der Themenwahl spielen. Das bringt Sie ins Grübeln. Ist es tatsächlich so, dass über manche Themen eher berichtet wird als über andere — jenseits der gängigen Nachrichtenfaktoren? Dass es manche Menschen sehr viel leichter haben, in den Lokalteil zu kommen, als andere?

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Weiterführende Literatur

  1. Blöbaum, Bernd (1994): Journalismus als soziales System. Geschichte, Ausdifferenzierung und Verselbständigung. Opladen: Westdeutscher VerlagGoogle Scholar
  2. Benzinger, Josef Paul (1980): Lokalpresse und Macht in der Gemeinde. Nürnberg: Nürnberger Forschungsvereinigung e.V.Google Scholar
  3. Kurp, Matthias (1994): Lokale Medien und kommunale Eliten. Opladen: Westdeutscher VerlagGoogle Scholar

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