Advertisement

Coachingwissen pp 323-335 | Cite as

Life-Coaching als Anleitung zur Selbstsorge

  • Christoph J. Schmidt-Lellek
Chapter
  • 3.8k Downloads

Zusammenfassung

In diesem Beitrag möchte ich das von Ferdinand Buer und mir entwickelte Konzept des Life-Coaching in einigen Grundzügen vorstellen (Buer & Schmidt-Lellek 2008). Wir haben damit eine Fragestellung im Auge, die aus der Coaching-Praxis erwachsen ist, nämlich aus der Erfahrung, dass die berufsbezogenen Themen, mit denen jemand ein Coaching aufsucht, häufig verbunden sind mit übergreifenden Themen, die das Arbeitsleben überschreiten: Coaching wird zwar als berufsbezogene Beratung definiert, als „professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- und Steuerungsfunktionen und von Experten in Organisationen“ (DBVC 2007: 53); aber viele Coaching-Klienten wollen dabei auch persönliche Themen mit einbezogen wissen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bauman, Z. (1995). Postmoderne Ethik. Hamburg: Hamburger Edition.Google Scholar
  2. Beck, U. (1986). Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  3. Buer, F., Schmidt-Lellek, C. (2008). Life-Coaching. Über Sinn, Glück und Verantwortung in der Arbeit. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.Google Scholar
  4. Csikszentmihalyi, M. (1996). Das flow-Erlebnis. Jenseits von Angst und Langeweile: im Tun aufgehen (6. Aufl.). Stuttgart: Klett-Cotta.Google Scholar
  5. Deutscher Bundesverband Coaching e.V. (DBVC) (2007). Leitlinien und Empfehlungen für die Entwicklung von Coaching als Profession. Osnabrück: DBVC Geschäftsstelle.Google Scholar
  6. Foucault, M. (1986). Die Sorge um sich. Sexualität und Wahrheit III. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  7. Foucault, M. (1993). Technologien des Selbst. Frankfurt/M.: S. Fischer.Google Scholar
  8. Gussone, B., Schiepek, G. (2000). Die „Sorge um sich“. Burnout-Prävention und Lebenskunst in helfenden Berufen. Tübingen: dgvt-Verlag.Google Scholar
  9. Huizinga, J. (1956). Homo ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Reinbek: Rowohlt Enzyklopädie (Orig. Arnheim 1939).Google Scholar
  10. Kets de Vries, M. (2002). Das Geheimnis erfolgreicher Manager. Führen mit Charisma und emotionaler Intelligenz. München: Financial Times Prentice Hall.Google Scholar
  11. Keupp, H. et al. (1999). Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Reinbek: Rowohlt.Google Scholar
  12. Lévinas, E. (1983). Die Spur des Anderen. Untersuchungen zur Phänomenologie und Sozialphilosophie. Freiburg: Karl Alber.Google Scholar
  13. Martens-Schmid, K. (2007). Die „ganze Person“ im Coaching – Ambivalenzen und Optionen. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 14 (1), 17–28.CrossRefGoogle Scholar
  14. Nietzsche, F. (1880). Nachgelassene Fragmente 1880–1882. Kritische Studienausgabe Bd. 9. München, Berlin: dtv, de Gruyter, 1980.Google Scholar
  15. Schmid, W. (1998). Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  16. Schmidt-Lellek, C. J. (2003). Coaching und Psychotherapie – Differenz und Konvergenz. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 10 (3), 227–234.CrossRefGoogle Scholar
  17. Schmidt-Lellek, C. J. (2004). Charisma, Macht und Narzissmus. Zur Diagnostik einer ambivalenten Führungseigenschaft. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 11 (1), 27–40.CrossRefGoogle Scholar
  18. Schmidt-Lellek, C. J. (2006). Ressourcen der helfenden Beziehung. Modelle dialogischer Praxis und ihre Deformationen. Bergisch Gladbach: EHP.Google Scholar
  19. Schreyögg, A. (2003). Coaching. Eine Einführung für Praxis und Ausbildung (6. erw. Aufl.). Frankfurt/ M.: Campus.Google Scholar
  20. Seel, M. (1999). Versuch über die Form des Glücks. Studien zur Ethik. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  21. Sennett, R. (1999). Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin: Berlin Verlag.Google Scholar
  22. Tausch, R. (2004). Sinn in unserem Leben. In A. E. Auhagen (Hrsg.), Positive Psychologie. Anleitung zum „besseren“ Leben (S. 86–102). Weinheim: Beltz.Google Scholar
  23. Welsch, W. (1991). Unsere postmoderne Moderne (3. durchges. Aufl.). Weinheim: VCH, Acta humaniora.Google Scholar
  24. Wolf, E.S. (1996). Theorie und Praxis der psychoanalytischen Selbstpsychologie. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  25. Zima, P.V. (2001). Moderne/Postmoderne. Gesellschaft, Philosophie, Literatur (2. überarb. Aufl.). Tübingen, Basel: A. Francke.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Christoph J. Schmidt-Lellek

There are no affiliations available

Personalised recommendations