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Arbeitsmarkt- und Sozialinklusion: Von der traditionellen Analogie zur prekären Balance

  • Rolf G. Heinze

Zusammenfassung

Die Soziologie hat sich sowohl historisch mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit auseinander gesetzt als auch eine Reihe empirischer Untersuchungen zur Sozialstruktur und den psychosozialen Folgen vorgelegt (vgl. zusammenfassend Frese 2008 und Mohr/Richter 2008), die inzwischen auch in der Öffentlichkeit bekannt geworden sind. An der Karriere der Begriffe Prekariat, soziale Ausgrenzung oder gesellschaftliche Spaltungen als Signalwörter für soziale Ungleichheiten kann verfolgt werden, wie sozialwissenschaftliche Deutungen der gegenwärtigen Wandlungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt in das Alltagswissen eingegangen sind. Die aktuellen Debatten zur Verarmung und sozialen Ausgrenzung sowie zu den diversen „neuen“ Spaltungslinien in der Gesellschaft setzen in der Öffentlichkeit eine Diskussion in der Soziologie fort, die schon in den 70er und 80er Jahren mit der Debatte um die „Opfer des Arbeitsmarktes“, die „Krise der Arbeitsgesellschaft“, die „Normalisierung“ der Arbeitslosigkeitserfahrung oder zum „Ende des deutschen Prosperitätsmodells“ begann.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Rolf G. Heinze

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