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Wohlfahrt und Wachstum: Gesundheits- und Wohnungswirtschaft als Innovationspotenzial für Wirtschaft und individuelle Lebensqualität

  • Rolf G. Heinze

Zusammenfassung

Anhand der Gesundheitswirtschaft soll gezeigt werden, dass ein hoch entwickelter Wohlfahrtsstaat wie Deutschland nicht zwangsläufig in der internationalen Standortdebatte zu den „Verlieren“ zählt, sondern aktiv die Herausforderungen meistern kann. Allerdings muss zunächst das kardinale Problem der Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, das auch mit dem Glaubenssatz „Der Markt richtet es schon“ zusammenhängt, klar auf den Punkt gebracht werden: „Innovationen fallen nicht wie Manna vom Himmel“ (Abelshauser 2004a, 64). Vielmehr ist zu betonen, wie wichtig innovationsorientierte Denk- und Handlungsweisen und ein innovationsfördernder institutioneller Rahmen sind (vgl. Heinze 2006 und die Beiträge in Gerlach/Ziegler 2007). In den strukturpolitischen Debatten ist auf die Bedeutung regionaler Innovationssysteme hingewiesen worden, die sich im Zuge eines komplementären Anpassungsprozesses zur Globalisierung an einzelnen Standorten in Form von hochtechnologischen Kompetenzfeldern etabliert haben. Internationale Best-Practice-Beispiele sind das Silicon Valley oder wachstumsstarke europäische und nationale Hightech-Branchenhochburgen, die sich durch ein interdependentes Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Konzentration auf technologieorientierte Kompetenzfelder auszeichnen (vgl. Kapitel 6).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Rolf G. Heinze

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