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Blick zurück: Der Mensch in der klassischen Organisationstheorie

  • Armin Klein
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Die Frage des richtigen „Leadership“ stellt sich überhaupt nur in Organisationen; „Motivation“ und „Führung“ werden erst dort zu einem Problem, wo Arbeitsteilung vorherrscht. Der einzelne Kreative bzw. Kulturschaffende muss weder „geführt“ noch „motiviert“ werden, er bezieht seine Antriebe aus sich selbst heraus (bzw. ggf. auch nicht!). Erst dort, wo Kulturbetriebe bzw. -organisationen, seien es Theater oder Museen, Musikschulen oder Volkshochschulen, seien es Kunstvereine oder soziokulturelle Zentren zwischen Künstler und Publikum treten und unter entsprechenden Rahmenbedingungen für die Produktion und Distribution von Kunst und Kultur sorgen, tauchen bestimmte Probleme auf, wie sie in Organisationen und Betrieben allgemein zu beobachten sind, seien es nun wirtschaftliche Betriebe, Krankenhäuser, Gewerkschaften oder welche Form von Organisation auch immer. Anders gesagt: Organisationen müssen ganz bestimmte Probleme lösen, völlig unabhängig davon, ob sie Kunst und Kultur, Autos, Schuhe, Waschmaschinen oder Sicherheit produzieren. Und seit es Organisationen im modernen Sinne (also etwa ab dem 18. Jahrhundert in Europa) gibt, haben sich Organisationstheoretiker bemüht, diese Probleme zu analysieren und Lösungen dafür zu finden.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Armin Klein

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