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Dynamik der Mehrebenenpolitik I: Akteure und Interaktionsstrategien

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Nachdem im theoretischen Teil dargelegt wurde, dass Mehrebenensysteme vielfach hohe Entscheidungskosten verursachen, zeigen empirische Untersuchungen zu Bundesstaaten, zur EU und zu transnationalen Mehrebenensystemen, dass kollektives Handeln und politische Entscheidungen dennoch möglich sind und keinesfalls von Unregierbarkeit gesprochen werden kann. Für den deutschen Bundesstaat, der als besonders anfällig für Blockaden gilt, und die Europäische Union habe ich in den vorangegangenen beiden Kapitel gezeigt, dass Akteure Strategien entwickeln, um die Schwierigkeiten der Mehrebenenpolitik zu bewältigen. Dadurch erreichen sie nicht nur, die Regierbarkeit unter der Bedingung komplexer institutioneller Strukturen zu sichern, sondern erzeugen auch eine Dynamik, die für Mehrebenenpolitik typisch ist. In diesem Kapitel werde ich diese Strategien und Dynamik systematisch behandeln.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

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