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Einführung Migration und schulischer Wandel: Elternbeteiligung

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Auszug

Die Vorstellung, dass konstruktive Beziehungen zwischen Lehrkräften und Eltern — insbesondere im sprachlich, sozial und kulturell heterogenen Schulumfeld — das schulische Lernen wesentlich verbessern und eine sozial gerechtere Bildungspraxis befördern können, ist nicht neu. In der Bundesrepublik Deutschland wurden seit den 1980er Jahren in einzelnen engagierten Schulen mit hohen Anteilen von Kindern aus Einwandererfamilien unter unterschiedlichen Bezeichnungen wie ‚Schulöffnung‘ oder ‚Stadtteilschule‘ Strategien zur Kooperation mit Eltern und Gemeinden etabliert. In jüngster Zeit werden solche Ansätze systematisch auszuweiten gesucht. Die Forderung nach mehr Elternbeteiligung in der Schule ist u.a. eine Reaktion auf die Ergebnisse großflächiger Schulleistungsstudien, die dem gravierenden Gefälle zwischen Kindern und Jugendlichen deutscher und nicht-deutscher Herkunft beim Zugang zu höheren Bildungs- und Qualifizierungsgängen breite öffentliche Aufmerksamkeit verschafft haben.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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