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Soziale Herkunft und Bildungsverbleib

  • Frauke Choi

Bevor die Ergebnisse der Exploration von typischen Orientierungsmustern dargestellt werden, wird der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem Bildungsverbleib der Kinder im Rahmen der eigenen Erhebungen geklärt. Die zentrale Rolle des übergangs von der Grundschule auf die weiterführende Schule wurde bereits in Kapitel 2.1 deutlich. Auch die sozialstrukturelle Sozialisationsforschung hat sich auf das familiale Sozialisationsgeschehen in der Kindheitsphase konzentriert. Nicht zuletzt deshalb stehen im Rahmen der Exploration von familialen Leistungsmilieus insbesondere die Ergebnisse der Elternbefragung bei der Betrachtung des Zusammenspiels von sozialer Lage und Orientierungsprofilen im Zentrum des Interesses. Es folgt also auch eine relativ ausführliche Beschreibung des Zusammenhangs von Indikatoren der sozialen Lage, der Bildungsempfehlung der Schule und der Schulartentscheidung der Eltern. Dabei wird der übliche Blick auf einen Elternteil, meist den Vater, überwunden und die sozialen Indikatoren im Zusammenhang mit dem Verbleib des Kindes im Schulsystem soweit möglich sowohl für die Mutter als auch den Vater vergleichend betrachtet. Bei der Schülerbefragung und der Studierendenbefragung beschränkt sich die Darstellung aufgrund mangelnder Vergleichsgruppen aus anderen Bildungsgängen auf die soziale Zusammensetzung der Befragten nach sozialer Herkunft. Auch hier wird zwischen Vater und Mutter unterschieden.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Frauke Choi

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