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Zusammenfassende Schlussbemerkung

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Auszug

Die einleitende Beschreibung der Eingliederungsprobleme von Zuwanderern in wesentliche funktionale gesellschaftliche Systeme hat für die Gruppe der seit den 1960er Jahren eingewanderten Arbeitsmigranten — vor allem für die Einwanderer türkischer Herkunft — trotz einer längeren Aufenthaltsdauer deutliche Eingliederungsdefizite in den Bereichen der Erwerbsarbeit, der schulischen und beruflichen Bildung, des Wohnens sowie der inter-ethnischen Primärgruppenbeziehungen aufgezeigt. Gerade in Bezug auf die räumliche Separation der Migranten in bestimmten Teilgebieten der Städte wird innerhalb der öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Debatte immer häufiger vor den Risiken einer dem Eingliederungsprozess entgegenstehenden Ghettoisierung und der Herausbildung von „Parallelgesellschaften“ gewarnt. Vor dem Hintergrund einer derartigen Diskussion hat sich die für diese Arbeit zentrale Frage nach dem Verlauf der Eingliederung und insbesondere nach dem Einfluss der residentiellen Segregation der Zuwanderern auf deren Eingliederungserfolg gestellt.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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