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Vorsorgende Risikoregulierung: Versuch über eine risikosoziologisch angereicherte Policy-Analyse

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Auszug

In diesem Kapitel soll die Relevanz von risikosoziologischen Ansätzen, insbesondere der „Theorie“ der Risikogesellschaft (Beck 1986) bzw. der reflexiven Modernisierung (Beck et al. 2003, Beck/ Lau2005), des Ansatzes von Klinke und Renn (2002) und der Annahmen von Weingart (2001) für die Analyse von Policy-Making-Prozessen im Bereich der Umwelt-, Verbraucher-, Technik- und Gesundheitspolitik aufgezeigt werden. Es wird der Versuch unternommen, ausgewählte Annahmen der Risikogesellschaft mit dem eher „phänomenologischen“ Ansatz von Klinke und Renn zu verbinden. Anschließend werden diese risikosoziologischen Theoreme mit den Begrifflichkeiten der politikwissenschaftlichen Regulierungstheorie verknüpft und damit für eine Policy-Analyse fruchtbar gemacht. Dieser im Folgenden als „vorsorgende Risikoregulierung“ bezeichnete Ansatz wird im empirischen Teil dieser Arbeit auf die beiden ausgewählten Politikfelder angewendet. Dabei soll nicht versucht werden, die Theorie im positivistischen Wortsinne zu „testen“ (Schnell et al. 2005), sondern sie dient lediglich als Heuristik, um das Augenmerk auf bestimmte (neue) Phänomene zu legen, die bei einer klassischen Policy-Analyse leicht übersehen werden.

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  1. Reese-Schäfer, Walter (2000): Politische Theorie heute. Neuere Tendenzen und Entwicklungen. München, Wien.Google Scholar
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