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Fußballwelten: Die Ordnungen ethnischer Beziehungen

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Auszug

Wer sich der Fußballwelt nähert, gewinnt leicht den Eindruck, Ethnizität sei in diesem Milieu ein ubiquitäres Phänomen. Die Unterscheidung zwischen Deutschen und Türken, die Zuschreibung unterschiedlichen Temperaments, moralisierende Vorwürfe gegen ‚die Ausländer‘, Rassismusvorwürfe gegen ‚die Deutschen‘ genauso wie die Pflege milieuspezifischer Praktiken scheinen zum Fußball zu gehören wie vergleichbare Zuschreibungen und Stilisierungen zum Leben im städtischen Quartier.

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Literatur

  1. 1.
    Unter Handlungsmustern sind »im Prinzip gleichbleibende, zeichenhaft repräsentierte Reaktionen innerhalb von Interaktionsprozessen» (Soeffner 2004: 23) zu verstehen. Deutungsmuster werden begriffen als »die Weltsicht und ‚Lebenstheorien‘ von Einzelnen, Gruppen, Gemeinschaften usw.», die »die Details des alltäglichen Erfahrungsbestandes in einem Interpretationsnetz unter[bringen]» (Soeffner 2004: 24). »Handlungsmuster repräsentieren Deutungsmuster, und Deutungsmuster generieren ihrerseits Handlungsmuster» (Soeffner 2004: 24).Google Scholar
  2. 3.
    Rein (system-)theoretischer Natur sind dagegen die »Ambivalenzen« die Bernd Schulze (2004) beschreibt.Google Scholar
  3. 4.
    Goffman selbst hat in den frühen 60er Jahren Ambivalenzerfahrungen beschrieben (Goffman 1961; Goffman 1967: 133 ff.; vgl. auch Coser 1966).Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität KonstanzKonstanz
  2. 2.Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)Deutschland
  3. 3.Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) EssenEssen
  4. 4.Institut für SoziologieTU BerlinBerlin

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