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Krisen- und Kriegsberichterstattung — Produktion, Text, Rezeption

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Auszug

Der vorherige Teil dieser Arbeit diente der Suche nach Anknüpfungspunkten für einen konfliktsensitiven Journalismus in der Journalismustheorie. Die theoretischen Erkenntnisse werden nun für den hier gewählten Fall von Journalismus genutzt: nämlich für die Beschäftigung mit den spezifischen Bedingungen der Krisen- und Kriegsberichterstattung. Eine kurze Einleitung erläutert die benutzten Begriffe, die Struktur des Forschungsfelds und die gewählten Fallbeispiele. (1) Das folgende Kapitel gliedert sich in Produktionsbedingungen (2), Inhalte der Berichterstattung (3) und Wirkungen auf gesellschaftlicher Ebene (4). Das Zwischenfazit, das diesen Teil abschließt, führt diese Bereiche zu einem Modell zusammen. (5) Dieses Modell wird später als Grundlage für die Entwicklung eines Friedensjournalismus-Konzepts dienen.

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Literatur

  1. 476.
    Vgl. Esser / Schwabe / Wilke 2005Google Scholar
  2. 477.
    Galtung 1975, S. 111Google Scholar
  3. 478.
    Meyers 1994, S. 24. Inwieweit sich der Begriff durch innerstaatliche Kriegs aufweicht, muss hier nicht geklärt werden, da die Fallbeispiele staatliche Interventionen sind.Google Scholar
  4. 479.
    Vgl. Löffelholz 2004c, S. 47Google Scholar
  5. 480.
    Meyers 1994, S. 33Google Scholar
  6. 481.
    Die Vielfalt wird dadurch verstärkt, dass auch andere Disziplinen wie die Politikwissenschaft, sich mit dem Feld auseinander setzen. Vgl. Eilders 2005, 207f.Google Scholar
  7. 483.
    Vgl. Esser / Schwabe / Wilke 2005Google Scholar
  8. 484.
    Carruthers 2000, S. 17Google Scholar
  9. 485.
    Vgl. Bläsi 2004Google Scholar
  10. 486.
    Vgl. Hafez 2001, S. 136Google Scholar
  11. 487.
    Vgl. Arno 1984a, S. 4ff.Google Scholar
  12. 488.
    Diese Fundamente der Gesellschaft sind mit unterschiedlichen Konzepten beschrieben worden. Assmann (2000, S. 20) erforscht die Funktionen des kulturellen Gedächtnisses, in dem faktische Geschichte durch „Interaktion zwischen Psyche, Bewußtsein, Gesellschaft und Kultur“ in erinnnerte Geschichte transformiert wird. Galtung (2000, S. 33) beschreibt die kollektiven Annahmen und Unterstellungen einer Zivilisation mit dem Begriff der Tiefenkultur: „a web of notions about what is true, good, right, beautiful, sacred“.Google Scholar
  13. 489.
    Vgl. Carruthers 2000, S. 17ff.Google Scholar
  14. 490.
    Vgl. Hils 2002Google Scholar
  15. 491.
    Vgl. Davis 2003Google Scholar
  16. 492.
    Vgl. Eilders / Lüter 2002, S. 118f.Google Scholar
  17. 493.
    Vgl. Görke 2004, S. 138f.Google Scholar
  18. 494.
    Vgl. Kempf 1996aGoogle Scholar
  19. 495.
    Vgl. Bläsi 2006, S. 198ff.Google Scholar
  20. 496.
    Vgl. Jertz / Bockstette 2004. Während des Kosovo-Einsatzes war Generalleutnant Jertz zeitweise Pressesprecher der NATO.Google Scholar
  21. 497.
    Reeb 2004, S. 200Google Scholar
  22. 499.
    Vgl. Schrader 2002, S. 49f.Google Scholar
  23. 500.
    Vgl. Dominikowski 2004, S. 71ff.Google Scholar
  24. 501.
    S. z.B. Jertz / Bockstette 2004, S. 227Google Scholar
  25. 502.
    McLaughlin 2002, S. 73. Etliche Reporter haben mit patriotischem Eifer einseitig berichtet. Das im Irak-Krieg 2003 so kritisierte „Wir“ war z.B. üblich.Google Scholar
  26. 503.
    Tuck 1993, S. 146Google Scholar
  27. 504.
    Vgl. Tuck 1993Google Scholar
  28. 505.
    Vgl. Frohloff 2004, S. 41Google Scholar
  29. 506.
    McLaughlin 2002, S. 93Google Scholar
  30. 507.
    Tait 1999, S. 98. Tait war zu dieser Zeit Chefredakteur von ITN.Google Scholar
  31. 508.
    Shea wurde von der Fachzeitschrift PR Week mit dem Titel „European Communicator of the Year“ ausgezeichnet. Aus der Begründung: „History will remember that Shea won the communications battle in a war fought largely through the media.“ PR Week 1999, PR Week Award, Supplement, October: 13. Zit. n. Thussu 2000, S. 349Google Scholar
  32. 509.
    Dezer 2001, S. 123Google Scholar
  33. 510.
    Zur Berichterstattung über den Kosovo-Krieg s. Goff 1999aGoogle Scholar
  34. 511.
    Vgl. McLaughlin 2002, S. 109ff.Google Scholar
  35. 512.
    Vgl. ebenda, S. 47ff. Für den Zugang zur Front waren Journalistinnen auch vorher auf das Militär und dessen Regeln angewiesen. Vgl. Klein / Steinsieck 2006, S. 36Google Scholar
  36. 513.
    Vgl. Gowing 2003Google Scholar
  37. 514.
    Jim Landers von der Dallas Morning News. Zit. n. Sylvester / Huffman 2005, S. 117Google Scholar
  38. 515.
    Die teils unterschiedlichen Zahlen resultieren vermutlich daraus, dass ursprünglich 920 Plätze vorgesehen waren, teils bei Truppeneinheiten, die nie in den Irak gezogen sind. 775 Embeds wurden insgesamt zugelassen, ungefähr 600 waren gleichzeitig eingebettet. Angaben von Major Tim Blair, Media Operations, Department of Defense. Zit. n. Huffman 2005 ebenda, S. 54Google Scholar
  39. 516.
    Vgl. Kryszons 2003, S. 5–26 und Illenseer 2004, S. 52ff.Google Scholar
  40. 517.
    Vgl. Reporter im Krieg. TV-Dokumentation. arte, 04.11.2003. Die Darstellung der US-Armee war eine andere: Sie hätte versucht die Unilaterals zu schützen. Vgl. Sylvester / Huffman 2005, S. 56f.Google Scholar
  41. 518.
    ZDF-Korrespont Ulrich Tilgner berichtet über das Verschwinden seines Aufpassers am 9. April 2003 in der heute-Sendung um 19.00 Uhr.Google Scholar
  42. 519.
    Vgl. Kryszons 2003, S. 38Google Scholar
  43. 520.
    Vgl. Schlüter 2004 und Szukala 2005Google Scholar
  44. 521.
    Jowett / O’Donnell 1992, S. 4Google Scholar
  45. 522.
    Kunczik 1992, S. 335f.Google Scholar
  46. 523.
    Vgl. Kunczik 2004Google Scholar
  47. 524.
    Jentleson und Britton (1998) führen in einer Studie der US-Bevölkerung und ihrer Haltung zu sechs Fällen von militärischer Intervention humanitäre Gründe als wichtigen Mobilisierungsfaktor an.Google Scholar
  48. 525.
    Vgl. Claßen 2004, S. 3ff.Google Scholar
  49. 526.
    Vgl. MacArthur 1993, S. 86ff. Spätere Recherchen ergaben, dass in Kuwaits Krankenhäusern tatsächlich Babys gestorben waren — allerdings wohl deshalb, weil das Personal vor den irakischen Soldaten geflohen war.Google Scholar
  50. 527.
    Verteidigungsminister Scharping führte den serbischen „Hufeisenplan“ zur ethnischen Säuberung als Kriegsgrund an. Die WDR-Dokumentation „Es begann mit einer Lüge“ berichtete, dass es diesen Plan nicht gegeben habe. Darauf meldeten sich Kritiker zu Wort, vor allem langjährige Korrespondenten der Region: Ob mit oder ohne Plan — massive Vertreibungen hätten stattgefunden. Vgl. Niggeschmidt 2001.Google Scholar
  51. 528.
    Vgl. Goff 1999bGoogle Scholar
  52. 529.
    Vgl. Jertz / Bockstette 2004, S. 220ff.Google Scholar
  53. 530.
    Vgl. Claßen 2004, S. 3f.Google Scholar
  54. 531.
    Paul 2004, S. 410f.Google Scholar
  55. 532.
    Vgl. Dominikowski 2004, S. 74ff.Google Scholar
  56. 533.
    Vgl. Lampe 2002. Das stellt einen Verstoß gegen die von Jertz und Bockstetts aufgestellte Regel dar, ein militärischer Pressesprecher müsse wahrheitsgemäße Informationen liefern, um Glaubwürdigkeit zu bewahren. Vgl. Jertz / Bockstette 2004, S. 221ff.Google Scholar
  57. 534.
    Vgl. Jowett / O’Donnell 1992, S. 258Google Scholar
  58. 535.
    Vgl. MacArthur 1993, S. 76Google Scholar
  59. 536.
    Ebenda, S. 83Google Scholar
  60. 537.
    Vgl. Beham 1996, S. 172ff. Der Chef der Agentur Ruder Finn brüstete sich im Nachhinein in der Öffentlichkeit mit diesem Coup, der angesichts antisemitischer Äußerungen auf kroatischer Seite ein schwieriges Unterfangen gewesen sei.Google Scholar
  61. 538.
    Scharping 1999Google Scholar
  62. 539.
    Vgl. Müller 2002bGoogle Scholar
  63. 540.
    Vgl. Reeb 2004, S. 208Google Scholar
  64. 541.
    Bussemer 2003, S. 23Google Scholar
  65. 542.
    Vgl. Müller 2004Google Scholar
  66. 543.
    Vgl. Blair 2003Google Scholar
  67. 544.
    Vgl. zur humanitären Intervention aus ethischer und völkerrechtlicher Sicht Höffe 2000 und Kersting 2000Google Scholar
  68. 545.
    Vgl. Lehmann 2004Google Scholar
  69. 546.
    Ricci 2003, S. 58Google Scholar
  70. 547.
    MacArthur (1993, S. 170) schreibt z.B., dass der Chefkorrespondent der Times einen Boykott des Poolsystems im zweiten Golfkrieg nicht mehr in Erwägung zog, als er erfuhr, dass niemand mitmachen würde.Google Scholar
  71. 548.
    Auch wenn Kriege nicht unmittelbar hohe Einnahmen bedeuten — MacArthur berichtet (1993, S. 241ff.) z.B., dass NBC im 2. Golfkrieg 35 Millionen Produktionskosten und 20 Millionen Werbeverluste zu verbuchen hatte-, lässt sich doch Prestige gewinnen.Google Scholar
  72. 549.
    Vgl. Dezer 2001, S. 125Google Scholar
  73. 550.
    Vgl. Paul 2005, S. 9f.Google Scholar
  74. 551.
    Vgl. Kryszons 2003, S. 55f.Google Scholar
  75. 552.
    Vgl. Klein / Steinsieck 2006, S. 10Google Scholar
  76. 553.
    Vgl. Asendorf 2003Google Scholar
  77. 554.
    Tilgner 2003, S. 190Google Scholar
  78. 555.
    Vgl. Tumber / Webster 2006, S. 62Google Scholar
  79. 556.
    Kaiser 1991, S. 15Google Scholar
  80. 557.
    Vgl. Goff 1999, S. 17. Goff bezieht sich auf Jake Lynchs Berichte aus dem NATO-Pressezentrum und seine Beobachtungen der Berichterstattung.Google Scholar
  81. 558.
    Vgl. Borjesson (Hg.) 2004 und Ricci 2003Google Scholar
  82. 559.
    Vgl. El-Nawawy / Iskandar 2002, S. 54. Aktham Suliman, deutscher Korrespondent des Senders, bezeichnet ihn als ein Unternehmen in der Pubertät, das am 11. September 2001 seinen Vater und seine Normen verloren hätte, als ihre westlichen Vorbilder in den Augen der arabischen Reporter ihre Objektivität aufgaben. Vortrag auf der Sommerakademie des Österreichischen Instituts für Friedens-und Konfliktforschung, 12.07.2006 in Schlaining.Google Scholar
  83. 560.
    Vgl. Hahn 2005. Er bezieht Abu-Dhabi und Al Arabiya in seine Analyse mit ein.Google Scholar
  84. 561.
    Vgl. Löffelholz 2004c, S. 41f. Nichtsdestrotrotz gibt es einige Einzelstudien, die erste Schritte machen, z.B. Klein / Steinsieck 2006.Google Scholar
  85. 562.
    Vgl. Bläsi 107ff.Google Scholar
  86. 563.
    Dieses Pflichtgefühl steht laut Klein und Steinsieck (2006, S. 20f.) im Widerspruch zur Kriegsfaszination der ersten Kriegsreporter, die spannende Geschichten erzählen wollten.Google Scholar
  87. 564.
    So auch Andreas Braun von der Stuttgarter Zeitung über seine Arbeit in Ex-Jugoslawien: „Mein Antriebsmoment war, den Menschen zu helfen..., indem ich die Menschen draußen darüber informiere.“ Zit. n. Richter 1999, S. 185 [sic]Google Scholar
  88. 565.
    Vgl. Philipp 2001, S. 67f.Google Scholar
  89. 566.
    Vgl. Tumber / Webster 2006, S. 61ff.Google Scholar
  90. 567.
    Tuck 1993, S. 147Google Scholar
  91. 568.
    McLaughlin 2002, S. 13Google Scholar
  92. 569.
    Zit. n. McLaughlin 2002, S. 13 [sic]Google Scholar
  93. 570.
    Vgl. Höijer / Nohrstedt 2002Google Scholar
  94. 571.
    Vgl. Miroschnikoff 2001, S. 42Google Scholar
  95. 572.
    Diese Faktoren nennen die Kriegsreporterinnen selbst als kritische Punkte in ihrer Arbeit. Vgl. Bläsi 2006, S. 172f.Google Scholar
  96. 573.
    Carroll 2005Google Scholar
  97. 574.
    Spiegel-Redakteur Claus Christian Malzahn, zit. n. Klein / Steinsieck 2006, S. 48Google Scholar
  98. 575.
    Vgl. Tumber / Webster 2006, S. 167Google Scholar
  99. 576.
    Vgl. Berr 2006Google Scholar
  100. 577.
    Vgl. Tumber / Webster 2006, S. 167Google Scholar
  101. 578.
    Tilgner 2003, S. 8Google Scholar
  102. 579.
    Beck, Ara / Downing, Malcolm: Foreword. In: Downing, Malcolm Dies. (Hg.): The Battle for Iraq. BBC News correspondents on the War Against Saddam. Baltimore 2003, S. 16–18, hier S. 16. Zit. n. Klein / Steinsieck 2006, S. 25Google Scholar
  103. 581.
    Diese Diskussionen haben auch die positiven Funktionen des gemeinsamen Hinterfragens und Reflektierens. Vgl. Bläsi 2006, S. 190ff.Google Scholar
  104. 582.
    Zit. n. Rosenbach 2001, S. 74Google Scholar
  105. 583.
    Vgl. Kryszons 2003Google Scholar
  106. 584.
    Ebenda, S. 95Google Scholar
  107. 585.
    S. die Literatur-Überblicke von Becker (2002) und Götter (2006)Google Scholar
  108. 586.
    Vgl. Kempf 1996bGoogle Scholar
  109. 587.
    Eilders / Lüter 2002, S. 103Google Scholar
  110. 588.
    Vgl. Lüter 2002, S. 103 ebendaGoogle Scholar
  111. 589.
    Vgl. Vincent 2000Google Scholar
  112. 590.
    Vgl. Nohrstedt / Kaitatzi / Ottosen / Riegert 2000Google Scholar
  113. 591.
    Vgl. Kegel 2003Google Scholar
  114. 592.
    Vgl. Aday / Livingston / Hebert 2005Google Scholar
  115. 593.
    Eine ähnliche Abhängigkeit vom nationalen Kontext zeigt eine weltweite Studie von Websites (Dimitrova u.a. 2005) direkt nach dem Beginn des Irak-Kriegs 2003: US-Angebote stellten militärischen Geschehnisse in den Mittelpunkt und fragten seltener als internationale Sites nach Verantwortlichkeit.Google Scholar
  116. 594.
    Vgl. Ravi 2005Google Scholar
  117. 595.
    Vgl. Savarese 1993Google Scholar
  118. 596.
    Vgl. Tumber / Palmer 2004, S. 75ff.Google Scholar
  119. 597.
    Vgl. Dirks 2005 und Dirks 2006aGoogle Scholar
  120. 598.
    Das folgert auch Ohde (1994) in ihrer Studie über den Golfkrieg 1991. Der Irak wurde um so mehr zum Feindbild, je weiter rechts die Zeitung angesiedelt ist.Google Scholar
  121. 599.
    Vgl. Waschow 2003Google Scholar
  122. 600.
    Vgl. FAIR 2003Google Scholar
  123. 601.
    Vgl. Tumber / Palmer 2004, S. 103Google Scholar
  124. 602.
    Vgl. Meyering 2004Google Scholar
  125. 603.
    Das haben auch Grundmann, Smith und Wright (2000) für die Kosovo-Berichterstattung der Zeitungen in Frankreich, Deutschland und Großbritannien nachgewiesen.Google Scholar
  126. 604.
    Vgl. Aday / Livingston / Hebert 2005Google Scholar
  127. 605.
    Vgl. Hils 2002Google Scholar
  128. 606.
    Vgl. Entman / Page 1994Google Scholar
  129. 607.
    Vgl. Cook 1994Google Scholar
  130. 608.
    Vgl. Mermin 1999. Pohr (2005) hat die Hypothese für die deutsche Presse während des Afghanistan-Kriegs bestätigt.Google Scholar
  131. 609.
    Aufgrund des Aufwands machen aber nur die wenigsten auch zu jedem dieser Aspekte eine Studie; so gearbeitet haben z.B. Höijer / Nohrstedt / Ottosen 2002Google Scholar
  132. 610.
    Vgl. Jäger / Jäger 2002bGoogle Scholar
  133. 611.
    Vgl. Schallenberger 1999. S. dazu auch die Untersuchung zur „persuasive communication“ von Savarese 2000Google Scholar
  134. 612.
    Vgl. Vincent 2000 und Nohrstedt / Kaitatzi / Ottosen / Riegert 2000Google Scholar
  135. 613.
    Vgl. Iyengar / Simon 1993 und Kempf 1996bGoogle Scholar
  136. 614.
    Vgl. z.B. Savarese 1993, S. 68ff.Google Scholar
  137. 615.
    Vgl. Studiengruppe Interkom 1993Google Scholar
  138. 616.
    Vgl. Krüger 2000Google Scholar
  139. 617.
    Ebenda, S. 47Google Scholar
  140. 618.
    Vgl. z.B. Jäger / Jäger 2002b, S. 28ff. Auch bei Publikumsbefragungen haben sich Bilder als lang erinnerte Komponenten herausgestellt: Vgl. Höijer / Nohrstedt / Ottosen 2002, S. 13ff.Google Scholar
  141. 619.
    Paul 2004, S. 20Google Scholar
  142. 620.
    Vgl. Paul 2005, S. 84ff.Google Scholar
  143. 621.
    Paul 2004, S. 470. Problematisch ist in Pauls Argumentation, dass er anzunehmen scheint, man könne die eine Wirklichkeit des Krieges darstellen. Denn jede Abbildung ist bestimmt von Selektion und Perspektive. Unterschiedliche Strategien der Abbildung und ihre Folgen für das Kriegsbild lassen sich hingegen durchaus identifizieren.Google Scholar
  144. 622.
    Auf letzteres Phänoment weist auch Löffelholz (2003) hin.Google Scholar
  145. 623.
    Vgl. Krüger 2003Google Scholar
  146. 624.
    Vgl. PEJ 2003Google Scholar
  147. 625.
    Vgl. Sylvester / Huffman 2005, S. 59f. und 66Google Scholar
  148. 626.
    Vgl. Paul / Kim 2004Google Scholar
  149. 627.
    Vgl. Aust / Schnibben 2003, S. 363Google Scholar
  150. 628.
    Vgl. ebenda, S. 273. Der Reporter vor Ort berichtete, dass der Truppenführer zu seinen Soldaten sagte: „Verdammt, ihr habt soeben eine Familie getötet.“ (S. 284)Google Scholar
  151. 629.
    S. auch Illenseer (2004), der bei den Eingebetten von NBC kaum Kritik und viele Euphemismen für militärisches Handeln festgestellt hat.Google Scholar
  152. 630.
    Vgl. Pfau / Haigh / Gettle / Donelly / Scott / Warr u.a. 2004Google Scholar
  153. 631.
    Vgl. Aday / Livingston / Hebert 2005Google Scholar
  154. 632.
    Vgl. Kryszons 2003, S. 38ff.Google Scholar
  155. 633.
    Zit. n. Sylvester / Huffman 2005, S. 147Google Scholar
  156. 634.
    Vgl. Vögele 2003Google Scholar
  157. 635.
    Diese „blinden Flecke“ bestätigen auch Esser / Schwabe / Wilke 2005Google Scholar
  158. 636.
    Vgl. Eilders 2005 und 2006Google Scholar
  159. 637.
    Vgl. Esser / Schwabe / Wilke 2005Google Scholar
  160. 638.
    Löffelholz (2003) spricht von „Monopolisierung“, „Dominierung“ und „Normalisierung“, Savarese (1993) von Überraschung der Ankündigung des Ereignisses, Routine der folgenden Tage, Nachrichtenflut, Abwarten und Vergessen.Google Scholar
  161. 639.
    Löffelholz 2003, S. 316Google Scholar
  162. 640.
    Vgl. Bucher 2005, S. 281Google Scholar
  163. 641.
    Hafez 2001, S. 109Google Scholar
  164. 642.
    Ebenda, S. 118Google Scholar
  165. 643.
    Vgl. ebenda, S. 119Google Scholar
  166. 645.
    Vgl. Wittkämper u.a. 1992, S. 166Google Scholar
  167. 646.
    Vgl. Hafez 2001, S. 152Google Scholar
  168. 647.
    Vgl. Coser 1984Google Scholar
  169. 648.
    Vgl. Hafez 2001, S. 155Google Scholar
  170. 649.
    Vgl. Arno 1984bGoogle Scholar
  171. 650.
    Hafez 2001, S. 172Google Scholar
  172. 651.
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    Vgl. ebenda, S. 157ff. und Wesel 2002, 169. Zur Beziehung zwischen Politik und Medien s. auch Sarcinelli 1992Google Scholar
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    Vgl. Wolfsfeld 1997Google Scholar
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    Vgl. Jäger / Jäger 2002aGoogle Scholar
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    Das sind die Ergebnisse einer Befragung von Fokusgruppen in Norwegen und Schweden, die kombiniert wurde mit Inhaltsanalysen und Journalistenbefragungen. Vgl. Höijer / Nohrstedt / Ottosen 2002Google Scholar
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    Vgl. Entman / Page 1994Google Scholar
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    Mueller (1973, S. 203ff.) hat diesen Effekt in einer Studie des Korea-und des Vietnamkrieges beobachtet. Er nennt als Bedingungen: ein Ereignis, das die USA als Ganzes und besonders den Präsidenten direkt betreffen, das spezifisch, dramatisch und eng begrenzt sein muss. Insgesamt hielt dieser Effekt in seiner Studie das allmähliche Absinken der Popularität innerhalb einer Amtszeit aber nicht auf. S. auch Mueller 1994Google Scholar
  185. 664.
    Vgl. Brody 1994. Bytzek (2005) hat diese meist durch US-Studien belegte These für Deutschland während des Kosovo-Krieges untersucht.Google Scholar
  186. 665.
    Vgl. Brody 1994. Zaller (1997) geht davon aus, dass die Berichterstattung zu Beginn des Golfkrieges 1991 durch ihre Intensität verstärkt rezipiert wurde und damit auch eine Beeinflussung begünstigt hat.Google Scholar
  187. 666.
    Vgl. Iyengar / Simon 1993Google Scholar
  188. 667.
    Paul 2004, S. 469Google Scholar
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    Vgl. ebendaGoogle Scholar
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    Vgl. Müller 2004Google Scholar
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    Das war bereits Cohens (1963) Herangehensweise.Google Scholar
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    Vgl. Hafez 2001, S. 120f.Google Scholar
  193. 673.
    Vgl. Jarren / Donges 2002b, S. 225Google Scholar
  194. 674.
    So haben Journalisten beobachtet, dass die Angriffe auf Bagdad im März 2003 stets zur besten Sendezeit im US-Fernsehen begannen. Vgl. Bussemer 2003, S. 28Google Scholar
  195. 675.
    Löffelholz 2001Google Scholar
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    Vgl. Strobel 1999, S. S. 91Google Scholar
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    Vgl. Robinson 2002, S. 119f.Google Scholar
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    Vgl. Wesel 2002, S. 174 und Hoge 2000, S. 328f.Google Scholar
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    Vgl. Mermin 1999, S. 100ff.Google Scholar
  201. 681.
    Vgl. Robinson 2002, S. 121ff.Google Scholar
  202. 682.
    Vgl. Jakobsen 1996. Jakobsen arbeitet mit den Fallbeispielen Kuwait, Nordirak, Somalia, Ruanda und Haiti.Google Scholar
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    Vgl. Mermin 1999, S. 120ff.Google Scholar
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    Vgl. Strobel 1999Google Scholar
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    Vgl. Gowing 1994, S. 8Google Scholar
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    Vgl. Bennett 1994, S. 37f.Google Scholar
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    Vgl. Tehranian 1984Google Scholar
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    Vgl. Hoge 2000, S. 328 und Minear / Scott / Weiss 1996, S. 7Google Scholar
  211. 691.
    Robinson 2002, S. 132Google Scholar
  212. 692.
    Mermin (1999, S. 121) nennt für die USA das Beispiel Äthiophien: Nach NBC-Berichten im Oktober 1984 schnellten die Spenden in die Höhe.Google Scholar
  213. 693.
    „Without you, we have no weapon at all“, sagte Sylvana Foa vom UNHCR 1993 über die Bedeutung des Fernsehens in der Verlängerung des Einsatzes in Bosnien. Zit. n. Gowing 1994, S. 22Google Scholar
  214. 694.
    Vgl. Weller 2002Google Scholar
  215. 695.
    Vgl. Robinson 2002, S. 128f.Google Scholar
  216. 696.
    Auch Kriener und Meckel (1996) weisen darauf hin, dass Rezeption und Wirkung nur im kulturellen Systemzusammenhang zu bestimmen sind.Google Scholar
  217. 697.
    Spencer 2005, S. 141Google Scholar
  218. 698.
    Vgl. Saxer 1995, S. 209f.Google Scholar
  219. 699.
    Auch das dynamisch-transaktionale Modell geht von dieser Annahme aus. Früh und Schönbach (1991b, S. 101) meinen, dass es eigentlich wünschenswert wäre, dass eine Gruppe von Studien unterschiedliche Kontextkombinationen untersucht.Google Scholar
  220. 700.
    McLaughlin 2002, S. 101Google Scholar

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