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Legitimationsprobleme der Streitbaren Demokratie

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Auszug

Wie den verfassungshistorischen Überlegungen zu entnehmen ist, stehen Freiheit und Streitbarkeit in einem Spannungsverhältnis, das den Geltungsanspruch der Streitbaren Demokratie unter einen starken Legitimations- und Begründungsdruck setzt. Während sich prinzipielle Geltungszweifel vor allem auf die Frage nach der Legitimation unabänderbarer Verfassungsteile beziehen, richten sich anwendungsbezogene Geltungszweifel auf die Absicherung dieser unabänderbaren Verfassungsteile durch die Bestimmungen der Abwehrbereitschaft und deren praktisch-politische Umsetzung.

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Literatur

  1. 28.
    Niclauß, 1974, S.111.Google Scholar
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    So im Ergebnis Dreier, 1977, S.99.Google Scholar
  3. 30.
    Vgl. Ridder, 1984, S.1424f.Google Scholar
  4. 31.
    Vgl. den in diesem Zusammenhang häufig zitierten „Willen zur Verfassung“ z.B. bei Denninger, 1979, S.24.Google Scholar
  5. 32.
    Vgl. Weiler, 1980, S.5.Google Scholar
  6. 33.
    Vgl. Weiler, 1980, S.4.Google Scholar
  7. 34.
    Vgl. Weiler, 1992, S.190.Google Scholar
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  10. 37.
    Kutscha, 1981, S.9f.Google Scholar
  11. 38.
    So Walter Jens, zit. bei Fromme, 1982, S.49.Google Scholar
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  13. 40.
    Fromme, 1982, S.49.Google Scholar
  14. 41.
    Vgl. z.B. Kutscha, 1979, S.54ff.Google Scholar
  15. 42.
    Vgl. Leggewie/ Meier, 1995, S.15f., 18, 249ff.Google Scholar
  16. 43.
    Vgl. Scherb, 1996b, S.257ff. mit Bezug auf Leggewie/Meier, 1995, S.323.Google Scholar
  17. 44.
    Leggewie/ Meier, 1995, S.308 u. 336.Google Scholar
  18. 45.
    Leggewie/ Meier, 1995, S.317.Google Scholar
  19. 46.
    Spinner, 1974, S.50.Google Scholar
  20. 47.
    Fraenkel, 1974, S.21.Google Scholar
  21. 48.
    Vgl. Guggenberger, 1984, S.189f.Google Scholar
  22. 49.
    Fraenkel, 1974, S.220.Google Scholar
  23. 50.
    Vgl. Steffani, 1989, S.40ff.Google Scholar
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    Vgl. ausführlich Kriele, 1975, S.226. Krieles Position hat eine kommunikationstheoretische Basis und unterliegt daher den Kritiken, die gegenüber der Kommunikationstheorie als Demokratietheorie überhaupt vorgetragen werden können. Vgl. hierzu ausführlich Scherb, 2003, S.59ff.Google Scholar
  30. 57.
    Vgl. Jahrreis, 1950, S.89.Google Scholar
  31. 58.
    Das Ermächtigungsgesetz wird in diesem Zusammenhang als historisches Damoklesschwert einer missbrauchten konventionalistischen Verfassungskonzeption angesehen. Vgl. Scherb, 2003, S.66 m.w.N.Google Scholar
  32. 59.
    Vgl. Scherb, 2003, S.49ff.Google Scholar
  33. 60.
    Vgl. Kaufmann, 1991, S.3.Google Scholar
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    Vgl. Solzbacher, 1994, S.283.Google Scholar
  35. 62.
    Vgl. zur Bedeutung der Radbruch-Formel in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Schwill, 2002, S.79ff.Google Scholar
  36. 63.
    Radbruch-Formel zit. nach Kaufmann, 1991, S.10f. Solzbacher, 1994, S.325ff. begründet hieraus die keineswegs als Affirmation interpretierbare pädagogische Aufgabe der „Legitimation von Legalität“.Google Scholar
  37. 64.
    Vgl. Dreier, 1977, S.98f. Grundlegend in diesem Zusammenhang ist z.B. die Arbeit von Alexy, 1983, mit einer Analyse der argumentations-und handlungstheoretischen Positionen von Toulmin, Habermas, Lorenzen/Schwemmer u.a.Google Scholar
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    Vgl. Spinner, 1974, S.104ff. Ähnlich Luhmann, 1975, S.42. Der hier aufscheinende Pragmatismus wird an späterer Stelle als mögliches Metakonzept einer normativen Politikdidaktik weiter expliziert. Vgl. auch Scherb, 1996a, S. 173ff.Google Scholar

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