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Bilanz des Versuchs, sozialpädagogisches Wissen zu analysieren

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Auszug

An Entwürfen einer reflexiven Sozialpädagogik besteht kein Mangel. Es wird sukzessive schwieriger, sozialpädagogische Ausführungen zu finden, die dieses Etikett nicht für sich in Anspruch nehmen. Es bedarf also gewisser Legitimation, dies auch hier zu tun und mit den entsprechenden Ausführungen auf Erkenntniszugewinn zu hoffen. Dies gilt umso mehr, als sozialpädagogisches Wissen sehr komplex aufgebaut ist. Entsprechend herausfordernd ist es, dieses Wissen auch nur in seinen Grundstrukturen zu formulieren — eine Aufgabe, die Sheppard (1998, 778) mit Recht als „one of profound importance, yet immense difficulty“ bezeichnet. Um sozialpädagogische Wissensformen in ihren Spuren zu identifizieren und damit das „Projekt“ Sozialpädagogik analysefähig zu halten, kann es dennoch ertragreich sein, den Versuch zu unternehmen. Er wird hier als „reflexive Sozialpädagogik“ bezeichnet.

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Literatur

  1. 94.
    Es sei auf die oben u.a. im Kontext der Diskussion von Anomietheorien angeführten Beispiele hingewiesen. Eine Darstellung und Analyse der sozialpädagogischen Theoriegeschichte vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zu dem Ende der Weimarer Republik findet sich darüber hinaus in Dollinger (2006a).Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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