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Webers Fragestellung

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Auszug

Max Weber (1864–1920) gilt mittlerweile nicht nur als einer der wichtigsten Klassiker der Soziologie, sondern kann als solcher auch mit einem Werk aufwarten, welches sich dem schnellen und leichten Zugang oftmals sperrt. Zwar ist es nicht das Ziel dieser Einführung diesem Werk in allen seinen Verästelungen zu folgen, jedoch soll den Lesern vorab ein Überblick über die Schriften gegeben werden, welche man in ihrer Summe und ihrem Gehalt dann ein Werk zu nennen pflegt. Am Anfang steht hierbei Webers 1889 erstellte Dissertationsschrift „Zur Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter“, am Ende die „Soziologischen Grundbegriffe“, welche den Beginn der posthum veröffentlichten Sammlung von (teilweise fragmentarischen) Texten unter dem Titel „Wirtschaft und Gesellschaft“ bilden.

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Literatur

  1. 2.
    Für einen umfassenden Überblick über Webers Publikationen in chronologischer Reihenfolge sei auf Kaesler (2003) verwiesen.Google Scholar
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    Radkau (2005) bietet eine sehr ausführliche, auf alle verfügbaren Materialien rekurrierende Analyse dieser Zeit in Webers Biographie.Google Scholar
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    Kierkegaard (1988: 704).Google Scholar
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    „Thus, while the political attitudes of Marx and Weber where diametrically opposed, they shared a fundamental interest in the problem of ‘man’ in bourgeois capitalism.“ (Turner in: Löwith 1993: 6).Google Scholar
  7. 17.
    Es sei auf die hierfür wichtige Studie von Agnes Erdelyi (1990) verwiesen, in der diese Ausblendung am Beispiel von Reinhard Bendix als eine bewusst getroffene Entscheidung nachgezeichnet wird.Google Scholar
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    „Demgemäß wird es sich im Folgenden darum handeln: durch vergleichende Analyse des grundlegenden Forschungsmotivs von Weber und Marx die Gemeinsamkeit und den Unterschied in ihrer Idee vom Menschen als dem Fundament von Wirtschaft und Gesellschaft herauszustellen.“ (Löwith 1988: 325).Google Scholar
  9. 19.
    Auch im Nachwort zur Studienausgabe der Schriften von Weber: „Zur Russischen Revolution von 1905“, kommt Mommsen (als Herausgeber) zu der Einschätzung: „Beide Abhandlungen können als indirekte, aber eindeutige Belege dafür gelten, daß Max Weber schon damals den Übergang zum parlamentarischen Regierungssystem als die einzig akzeptable Lösung der großen politischen Probleme des Deutschen Reiches angesehen hat.“ (1996: 343).Google Scholar
  10. 21.
    In einer neueren Publikation nennt Mommsen das Charisma etwas abgeschwächt: ein wesentliches Bauprinzip auch moderner Gesellschaften (Mommsen 2001: 310).Google Scholar

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