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Medienpolitische und ökonomische Auswirkungen auf die Film- und Fernsehindustrie nach dem Wechsel der Bundesregierung am 1. Oktober 1982

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Auszug

Vorweg gestellt: Auf den ersten Blick fallen die Wettbewerbsvoraussetzungen der beiden Systeme unterschiedlich aus, nachdem die staatlich verordnete „Zwangsgebühr“ den ö.-r. Rundfunk finanziell bevorzugt behandelt. Dieser muss nicht wie ein privates Unternehmen wirtschaftliche Gewinne erzielen, um am Markt bestehen zu können; er ist durch die Rundfunkgebühr und die ihm politisch gewährte Bestands- und Entwicklungsgarantie langfristig abgesichert. Hier liegt eine ungleiche Konkurrenzsituation vor, die bei einer Analyse ökonomischer Perspektiven zu berücksichtigen ist.

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Literatur

  1. 681.
    Die EU-Kommission in Brüssel prüft gegenwärtig das Finanzierungssystem des ö.-r. Rundfunks und will entscheiden, inwieweit die Gebühr eine unrechtmäßige staatliche Beihilfe darstellt. Zur Ver-meidung von Wettbewerbsvorteilen soll der ö.-r. Auftrag präziser gefasst und damit eine Subventionierung kommerzieller Aktivitäten vermieden werden. Sollten sich die ö.-r. Anstalten außerhalb des Grundversorgungsauftrages engagieren, müssten sie sich marktkonform verhalten.Google Scholar
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    Infolge des Filmförderungsgesetzes „FFG“ v. 01.01.1968 wurde die Filmförderungsanstalt „FFA“ gegründet, die rückzahlbare Darlehen und nichtrückzahlbare Zuschüsse vorrangig für Spielfilmprojekte (nicht für Fernsehspielproduktionen) gewährt Filmverleih und Filmtheater können ebenfalls gefördert werden. Finanziert wird die FFA u.a. durch Abgaben an der Filmtheaterkasse und durch Zahlungen der Fernsehanstalten. So nahm das Bundeskabinett am 26. April 1989 wohlwollend zur Kenntnis, dass fortan auch die vier privaten Fernsehveranstalter RTL plus, SAT 1, PRO 7 und Tele 5 neben den ö.-r. Rundfunkanstalten einen finanziellen Beitrag zur Filmförderung leisten. Die Privaten stellten für 1990 eine Zahlung von 6 Millionen DM in Aussicht. Zur kulturellen Filmförderung des Bundes zählen die Preise und Prämien, die z.B. über den deutschen Filmpreis (seit 1951) vergeben werden.Google Scholar
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    Die FFA ist eine Bundesanstalt des öffentlichen Rechts und setzt sich für die gesamtwirtschaftlichen Belange der Filmwirtschaft ein. Seit 1974 entrichten die ö.-r. Fernsehanstalten Beträge an die FFA.Google Scholar
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