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Konkretion versus Abstraktion

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Auszug

Der Interviewleitfaden für die vorliegende Untersuchung war so konstruiert, dass er sich vom Konkreten (Darstellung des aktuellen Tätigkeits und Aufgabenprofils, des Arbeitsalltags etc. …) zum Abstrakteren entwickelte (Fragen nach dem Expertentum, der eigenen Berufsgruppe oder einer Definition von Erwachsenenbildung). Prinzipiell waren also alle InterviewpartnerInnen gleichermaßen aufgefordert, sowohl konkrete Tätigkeitsbeschreibungen wie auch abstrakte Konzepte mitzuteilen. Bei der Auswertung zeigte sich, dass in den Antworten ein sehr unterschiedlicher Grad an Abstraktion von der eigenen konkreten Tätigkeit zum Ausdruck kommt. Dieser ist weitgehend unabhängig vom Abstraktionsgrad der jeweiligen Frage oder des bearbeiteten Themenblocks. Während einige InterviewpartnerInnen ihre Selbstbeschreibung sehr stark um ihre aktuelle und konkrete Tätigkeit und das damit verbundene Berufsprofil gruppieren, abstrahieren andere stärker von ihrem alltäglichen Tätigkeits- und Anforderungsprofil. Dabei nutzen letztere generalisierende Kategorien und übergeordnete Begriffe, nehmen Bezug auf das System Erwachsenenbildung und benennen abstrakte Zielvorstellungen und Prinzipien.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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