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Zur Einleitung

Auszug

Dass die Ironie über eine „schillernde Gestalt“ (vgl. M. Hartung 2002, S. 9.) verfügt, ihre anarchischen Züge und ihre „subversive Kraft“ (vgl. W. Krieger 2006) für allerlei Faszination sorgen, ist weithin bekannt und wird in der Literatur auch stets betont. Gleichwohl beansprucht es diese Arbeit, den Fokus weniger auf diese ästhetischen Aspekte der Ironie zu richten, sondern eine Perspektive einzunehmen, in der eine ruhigere Betrachtung des Phänomens möglich ist. Die Themenstellung fordert sich dies ein, gerade weil die pädagogische Theorie dieser schillernden Gestalt bisweilen mit großen Unsicherheiten begegnet und weil in dieser Hinsicht auch unter sprechakt- und handlungstheoretischen Gesichtspunkten schnell die Grenzen von methodologischer Erfassbarkeit und theoretischen Beschreibungsmöglichkeiten von der Ironie aufgezeigt werden. Diese genannten theoretischen Zugänge sind zunächst die nahe liegenden, um sich dem Phänomen der Ironie als Element der pädagogischen Kommunikation anzunähern; und gerade hier kommt es darauf an, jene methodologischen und begrifflichen Schwierigkeiten mit dem Phänomen der Ironie nicht auf es selbst zu übertragen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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