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Organisationstheoretische Grundlagen

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Auszug

Die Organisationsforschung stellt in der Medien- und Kommunikationswissenschaft ein Randthema dar. Dabei ist Massenkommunikation vor allem durch einen organisierten Kontext der Aussagenproduktion gekennzeichnet — während Rezipienten die nicht-organisierte Seite der Kommunikation darstellen. Inhalte werden in und mit Organisationen generiert und perfektioniert. Sie werden über die Organisation geformt und gleichzeitig wird die Form der Produktion durch die Inhalte geprägt. Die Strukturen und Praktiken sowie die beteiligten individuellen und korporativen Akteure — sprich die Organisation der Inhalteproduktion — wurden bislang jedoch kaum systematisch untersucht. Studien und empirische Arbeiten, die sich dem organisatorischen Aspekt der Massenkommunikation widmen, sind eher die Ausnahme. Die Organisationsforschung im Rahmen der Medien- und Kommunikationswissenschaft muss folglich als nicht etabliert betrachtet werden, auch wenn punktuelle Anleihen genommen werden und Organisationstheorien inzwischen mehr beachtet werden, da der ökonomische Charakter der Aussagenproduktion verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses rückt (vgl. Theis-Berglmair 1999: 70f; Windeler/Sydow 2004: 1).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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